James McMurtry

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
James McMurtry live in Eppstein bei Frankfurt a.M. (2017)
James McMurtry live in Eppstein bei Frankfurt a.M. (2017)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Too Long in the Wasteland
  US 125 14.10.1989 (9 Wo.)
Just Us Kids
  US 136 03.05.2008 (1 Wo.)
Complicated Game
  US 102 14.03.2015 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

James McMurtry (* 18. März 1962 in Fort Worth, Texas) ist ein US-amerikanischer Folkrockgitarrist und Singer-Songwriter. Er ist der Sohn des Schriftstellers Larry McMurtry.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James McMurtry entstammt der 1959 geschlossenen Ehe von Larry McMurtry mit Josephine Ballard, einer Englischlehrerin. Nach der Scheidung der Eltern 1966 wuchs er in Leesburg im Bundesstaat Virginia auf. Im Alter von sieben Jahren bekam er von seinem Vater eine Gitarre geschenkt. Seine Mutter brachte ihm drei Akkorde bei, den Rest brachte sich McMuntry selbst bei. Als Teenager schrieb er seine ersten Songs und trat während seines Englisch- und Spanischstudiums an der University of Arizona in Tucson bereits mit eigenen Liedern auf. Nach einer kurzen Zeit in Alaska kehrte er zu seinem Vater nach Texas zurück, um anschließend nach San Antonio zu gehen, wo er sich als Maler, Schauspieler, Barkeeper und Sänger durchschlug. 1987 schlug ihm ein Freund vor, beim New Folk songwriter contest teilzunehmen. Er gehörte zu den sechs Gewinnern des Jahres. Etwa zur selben Zeit bot sich die Gelegenheit, ein Demoband an John Mellencamp weiterzugeben, das ihm offenbar gefiel, denn 1989 war Mellencamp Koproduzent von McMurtrys Debütalbum Too Long in the Wasteland. Es folgte der Soundtrack zum Film Falling in Grace, den er gemeinsam mit Mellencamp, John Prine, Joe Ely und Dwight Yoakam als "Buzzin' Cousins" aufnahm.

Das 2005 erschienene Album McMurtrys, Childish Things, wurde von der Kritik hoch gelobt. Bei dem Album handelt es sich um das politischste, das er aufnahm. Er kritisiert darin George W. Bush und seine Außenpolitik insbesondere im Irak sowie die Supermarkt-Kette Wal-Mart.

2015 kam mit Compilcated Game McMurtrys neuntes Studioalbum auf den Markt, das sich aufgrund seiner weitgehend akustischen Arrangements stark von seinen bisherigen Veröffentlichen abhob. Es gehört zu seinen erfolgreichsten Alben und stieß bei Kritikern überwiegend auf sehr positive Resonanz.[2] 2017 stellte er es nach langjähriger Tournee-Abstinenz in Europa auch hierzulande live vor. [3]

James McMurtry lebt in Austin im Bundesstaat Texas.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Too Long in the Wasteland (1989)
  • Candyland (1992)
  • Where'd You Hide the Body (1995)
  • It Had to Happen (1997)
  • Walk Between the Raindrops (1998)
  • Saint Mary of the Woods (2002)
  • Live In Aught-Three (2004)
  • Childish Things (2005)
  • Just Us Kids (2008)
  • Live in Europe (2009)
  • Occupy This Album (2012)
  • Complicated Game (2015)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. James McMurtry in den US-Charts (Billboard)
  2. metacritic: Übersicht an Kritiken zum Album "Complicated Game". metacritic.com; abgerufen am 26. Februar 2017.
  3. Christian Düringer: Der sträflich unterschätzte James McMurtry ist endlich zurück in Europa. popspots.de; abgerufen am 26. Februar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]