James W. Marshall

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James Wilson Marshall (* 8. Oktober 1810 in Lambertville (New Jersey); † 10. August 1885 in Kelsey, Kalifornien) fand am 19. Januar 1848 an der Sutter’s Mill das erste Goldnugget und löste damit den Kalifornischen Goldrausch aus.

James W. Marshall war 1844 als Emigrant in das noch mexikanische Kalifornien gekommen und arbeitete für den Schweizer Johann August Sutter auf dessen Privatkolonie Neu-Helvetien. Im Amerikanisch-Mexikanischen Krieg kämpfte er ein Jahr im Freiwilligen-Bataillon von John C. Frémont, bevor er zu Sutter zurückkehrte. Dieser beauftragte ihn damit Bauholz für den Ausbau der Kolonie zu organisieren. Marshall fand im Cullomah Valley am Südarm des American River geeignete Waldbestände und begann am American River ein mit Wasserkraft angetriebenes Sägewerk zu errichten. Bei diesen Bauarbeiten fand er 1848 einen Goldnugget im damaligen Wert von 5 Dollar. Trotz Versuchen, den Fund geheim zu halten, gelang dies nicht, worauf der kalifornische Goldrausch ausbrach.

1885 starb James W. Marshall völlig verarmt in Kelsey.

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