Jebe (Feldherr)

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Jebe (Jebei, mongolisch Зэв, Zev, Zurgadai; † 1225) war einer der berühmtesten Generäle des Dschingis Khan. Vereinzelt wird sein Titel „Noyan“ auch wie ein Beiname geführt.

Jebe war zunächst ein Widersacher des späteren Dschingis Khan, damals noch Temüjin, während der Kriege in denen letzterer die mongolischen Clans vereinte. Der Legende nach soll Jebe nach der Niederlage seiner Leute versucht haben zu Fuß vor Temüjins Soldaten zu fliehen, aber gestellt worden sein. Er erbat ein Pferd um sich einem fairen Zweikampf stellen zu können, was ihm in Form eines Pferdes mit weißer Schnauze von Temüjin gewährt wurde. Daraufhin floh er, kam aber wenig später unbewaffnet in das Lager des Temüjin und bot ihm sein Leben oder seine Treue als Soldat an.

Jebe nahm im Dienste des mongolischen Großkhan an zahlreichen größtenteils erfolgreichen Feldzügen in Asien und Europa teil. Der Legende nach soll er beim Feldzug gegen die Kara Kitai 1000 Pferde mit weißer Schnauze gefangen und Dschingis Khan als Tribut gesendet haben.

Im Westen wurde Jebe bekannt durch seine führende Rolle bei einem Feldzug eines mongolischen Heeres, welcher unter anderem durch die heutige Ukraine führte und 1223 in der Schlacht an der Kalka gipfelte wobei ein zahlenmäßig überlegenes Heer von russischen und kiptschakischen Truppen vernichtend geschlagen wurde. Er galt bis zu seinem Tod als einer der engsten Vertrauen des Dschingis Khan.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • James Chamber: The Devil's Horsemen, Castle Books, Pennsylvania 1979. ISBN 978-0785815679, S. 8