Jerome Hellman

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Jerome Hellman

Jerome Hellman (* 4. September 1928 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur.[1] International bekannt wurde er durch die Produktion der Kinofilme Asphalt-Cowboy, Der Tag der Heuschrecke, Coming Home – Sie kehren heim und Mosquito Coast.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jerome Hellman, geboren 1928 in New York City, begann neben seiner Karriere als Produzent beim Theater,[2] in den 1960er Jahren schließlich auch eine Karriere als Filmproduzent. Mit der Komödie Henrys Liebesleben mit Peter Sellers realisierte er 1964 seine erste Kinoproduktion. 1966 produzierte er eine weitere romantische Liebeskomödie mit dem Sean Connery-Film Simson ist nicht zu schlagen.

1970 wurde er als Produzent für das Filmdrama Asphalt-Cowboy mit Dustin Hoffman und Jon Voight in den Hauptrollen mit dem Oscar für den Besten Film des Jahres ausgezeichnet, für die Filmmusik zeichnete sich der englische Komponist John Barry verantwortlich, der auch bei der nächsten Filmproduktion von Jerome Hellman dem Drama Der Tag der Heuschrecke die Musik komponieren sollte. 1979 erhielt Hellman eine weitere Oscar-Nominierung für sein Antikriegsdrama Coming Home – Sie kehren heim mit Jane Fonda und Jon Voight. Noch im selben Jahr übernahm Hellman neben der Produktion auch die Regie für das Drama Wenn das Schicksal es will. Die Hauptrollen besetzte er mit den Schauspielern Marsha Mason, Ned Beatty und Susan Clark.[3] Seine bisher letzte Kinoproduktion war 1986 der Film Mosquito Coast mit Harrison Ford in der Rolle des Aussteigers Allie Fox. Regie führte Peter Weir.

1995 war er Mitglied der Jury beim 19. Internationalen Filmfestival in Moskau.[4]

Jerome Hellman produzierte in seiner Karriere mehrere Kinofilme und Theaterstücke und nahm selbst bei einem Film auf dem Regiestuhl Platz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmproduzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmregisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: Wenn das Schicksal es will (Promises in the Dark)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jerome Hellman. In: Michael Singer: Film Directors., Lone Eagle Pub., 1989, S. 136

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jerome Hellman. In: Stanley Kauffmann: New York-Amerikas Kino verjüngt sich., Die Zeit, 1969, S. 161
  2. Jerome Hellman. In: New York Theatre Critics' Reviews, Band 50., Critics' Theatre Reviews, Incorporated, 1989, S. 127
  3. Jerome Hellman. In: Film-Dienst, Band 39., Ausgaben 1-12, 1986, S. 104
  4. Jerome Hellman. (Memento des Originals vom 22. März 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.moscowfilmfestival.ru In: Internationales Filmfestival Moskau.