Jesse Hughes

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Hughes 2006

Jesse „The Devil“ Hughes (* 24. September 1972 in Greenville, South Carolina) ist ein US-amerikanischer Musiker, bekannt als Frontmann der kalifornischen Rockband Eagles of Death Metal. Zudem begann er mit Boots Electric 2011 ein Soloprojekt.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als er sieben Jahre alt war, zog Hughes Mutter mit ihm nach Palm Desert, Kalifornien. In der High School freundete er sich mit Josh Homme (später Mitglied von Kyuss und Queens of the Stone Age) an. Hughes machte einen Abschluss auf dem Greenville Technical College mit einem Grad in Journalismus und arbeitete mehrere Jahre als Manager eines „Video Depot“ in Palm Desert.

Boots Electric[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. September 2011 veröffentlichte Hughes unter dem Pseudonym Boots Electric ein Soloalbum mit dem Titel Honkey Kong. Als erste Single erschien der Song Boots Electric Theme, auf dem auch Brody Dalle zu hören ist.[1] Das deutsche Musikportal laut.de wählte das dazugehörende Video, in dem Hughes verschiedene bekannte Filme persifliert, zum Video des Jahres 2011.[2]

Politische Position[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hughes arbeitete als Redenschreiber und Aktivist für die Republikanische Partei, zudem arbeitete er für den früheren Abgeordneten Sonny Bono. Er selbst sieht sich dem äußersten rechten Rand der Republikaner zugehörig und verteidigt bis heute George W. Bush und dessen Krieg gegen den Irak. Den amerikanischen Präsidenten Barack Obama nannte er einen „kommunistischen Schwanzlutscher“. Des Weiteren ist er registriertes Mitglied der NRA.[3] Auch nach den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris, bei dem ein Eagles-of-Death-Metal-Konzert im Konzertsaal Bataclan in Paris Anschlagsziel war, tritt Hughes dafür ein, dass jedermann Zugriff auf Waffen haben sollte. Solange die Welt nicht waffenfrei ist, solle jeder eine haben.[4] Hughes tritt offen als Pro-Life-Vertreter auf und spekulierte in einem am 14. Mai erschienenen Interview, dass die Sicherheitsleute im Bataclan am Abend des Terroranschlags in Paris auf Seiten der Terroristen gestanden sein sollen.[5] Dies löste Reaktionen aus, auch bei Fans.[6]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hughes bezeichnet Little Richard als seinen größten musikalischen Einfluss und seine Inspiration.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://detektor.fm/musik/album-der-woche-boots-electric-honkey-kong/
  2. http://www.laut.de/Best-Of-2011/Die-Videos-des-Jahres/30-12-2011
  3. Mark Lomenick: „Obama ist ein Schwanzlutscher“ – ein EODM-Interview. Wer bisher neben den musikalischen Vorbildern vor allem noch nichts über die extrem republikanische Position der Eagles Of Death Metal wusste, kann sich jetzt informieren. In: motor.de. 10. Juli 2013, abgerufen am 3. Dezember 2015 (Interview, deutsch).
  4. http://www.jetzt.de/musik/eagles-of-death-metal-jesse-hughes-fordert-waffen-fuer-alle
  5. Gavin McInnes: Surrendering to Death. In: takimag.com. 14. Mai 2016, abgerufen am 26. Mai 2016 (Interview, englisch).
  6. Brief an Eagles of Death Metal: "Du bist ein Verbreiter des Hasses geworden, Bruder". "Seit den Terroranschlägen von Paris verbreitet Eagles-of-Death-Metal-Sänger Jesse Hughes Verschwörungstheorien und Hassbotschaften. Nun antwortete ihm ein arabischstämmiger Fan in einem offenen Brief." In: spiegel.de. 25. Mai 2016, abgerufen am 26. Mai 2016 (Interview, deutsch).