Joachim Hruschka

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Joachim Hruschka (* 10. Dezember 1935 in Breslau, jetzt Polen; † 10. Dezember 2017[1] in Erlangen) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Joachim Hruschka wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, später habilitierte er sich ebenda. Ab 1971 war er Privatdozent für Strafrecht und Strafprozeßrecht, Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg und wurde dort 1972 ordentlicher Professor. Von 1982 bis 2004 war Hruschka Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er wurde insbesondere durch seine Abhandlungen zur Rechtsphilosophie, wie auch zur Ethik- und Moralphilosophie, bekannt. Hruschka war im Strafrecht ein bekannter Vertreter der sog. Lehre von den negativen Tatbestandsmerkmalen.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Person als ein Zweck an sich selbst — Zur Grundlegung von Recht und Ethik bei August Friedrich Müller (1733) und Immanuel Kant (1785). In: JuristenZeitung, 45. Jahrg., Nr. 1 (12. Januar 1990), S. 1–15.
  • Strafrecht nach logisch-analytischer Methode
  • Das deontologische Sechseck bei Gottfried Achenwall im Jahre 1767
  • Das Verstehen von Rechtstexten: zur hermeneutischen Transpositivität des positiven Rechts zur hermeneutischen Transpositivität des positiven Rechts. München: Beck (1972)
  • Kant und der Rechtsstaat – und andere Essays zu Kants Rechtslehre und Ethik, 2015, Verlag Karl Alber, ISBN 978-3495487235.
  • Jahrbuch für Recht und Ethik / Annual Review of Law and Ethics (Mitherausgeber)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige