Joachim Reichstein

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Joachim Reichstein (* 5. Januar 1939 in Lüben, Niederschlesien) ist ein deutscher Prähistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichstein wurde 1967 an der Universität Kiel promoviert und arbeitete danach zunächst beim Landesamt für Vor- und Frühgeschichte in Schleswig, anschließend am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel. Danach wechselte er zum Landesamt für Vor- und Frühgeschichte von Schleswig-Holstein (1996 umbenannt in Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein). Von 1983 bis 2004 leitete er das Amt und war Landesarchäologe von Schleswig-Holstein.

1987 wurde er „in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die archäologische Denkmalpflege im Lande Schleswig-Holstein und in Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistungen im Dienste der Landesarchäologie“ mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die kreuzförmige Fibel. Zur Chronologie der späten römischen Kaiserzeit und der Völkerwanderungszeit in Skandinavien, auf dem Kontinent und in England, Neumünster: Wachholtz, 1975. (= Dissertation)
  • mit Georg Kossack (Hrsg.): Archäologische Beiträge zur Chronologie der Völkerwanderungszeit, Bonn: Habelt, 1977, ISBN 3-7749-1340-4.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Festgabe für Joachim Reichstein zum 65. Geburtstag. Offa 59/60, 2002/03 (2005) (S. 11–14 Schriftenverzeichnis Joachim Reichstein)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ehrentitel „Professorin“ oder „Professor“. In: schleswig-holstein.de. Archiviert vom Original am 22. März 2015. Abgerufen am 16. Oktober 2014.