Johann Caspar Füssli

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Johann Caspar Füssli (1765). Porträtiert von Anton Graff.
Johann Caspar Füssli (1778); porträtiert von Johann Elias Haid

Johann Caspar Füssli auch Füessli (* 3. Januar 1706 in Zürich; † 6. Mai 1782 ebenda) war ein Schweizer Maler und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde von seinem Vater Hans Rudolf Füssli, einem Schlachten- und Marinemaler ausgebildet, anschließend bildete er sich von 1724 bis 1731 in Wien weiter. Nachdem er in Süddeutschland auf Wanderschaft und dort als Porträtmaler tätig gewesen war, zog er 1736 zurück nach Zürich. Insbesondere Füsslis Porträtbilder, häufig ausgeführt in der Schabtechnik, aber auch andere Gemälde und Zeichnungen, wurden häufig als Vorlagen für Stiche herangezogen.

Zwischen 1757 und 1764 war er Ratsschreiber in seiner Heimatstadt.

Füssli war umfangreich literarisch tätig und stand mit der Malerin Angelika Kauffmann in enger Brieffreundschaft.

Aus seiner Ehe mit Elisabeth Waser entstammen die Söhne Hans Rudolf, Johann Heinrich und Johann Kaspar (1743–1786), Maler und Entomologe, sowie die Töchter Elisabeth und Anna Füßli (beide Blumenmalerinnen).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichte und Abbildung der besten Mahler in der Schweitz in zwei Bänden,
Band 1, David Gessner, Zürich, 1755 (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek),
Band 2, David Gessner, Zürich, 1757 (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).
  • Geschichte der besten Künstler in der Schweiz, nebst ihren Bildnissen in 5 Bänden (1769–1779)
1. Band, Orell, Gessner und Comp., Zürich, 1769, (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).
3. Band, Orell, Gessner, Füssli und Comp., Zürich, 1770, (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).
4. Band, Orell, Gessner, Füsslin und Comp., Zürich, 1774, (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).
  • Leben Georg Philipp Rugendas und Joh. Kupezki, Zürich, 1758, (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).
  • Raisonnirende Verzeichniß der vornehmsten Kupferstecher und ihrer Werke, zum Gebrauch der Sammler und Liebhaber Orell, Gessner, Füsslin und Comp., Zürich, 1771, (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).
  • Winkelmann’s Briefe an seine Freunde in der Schweiz (1778)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]