Johann Daniel Salzmann

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Johann Daniel Salzmann (* 26. März 1722; † 20. August 1812) war ein in Straßburg ansässiger Jurist und Popularphilosoph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Straßburg unterhielt Salzmann eine Tischgesellschaft, an welcher u. a. Johann Wolfgang Goethe, Jakob Michael Reinhold Lenz und Johann Heinrich Jung teilnahmen.

Ein Verwandter von ihm trat zu Goethes Frankfurter Umkreis in Beziehung: Sein Straßburger Vetter Friedrich Rudolph Salzmann (1749–1817), ein Jahrgangsgenosse Goethes also, Theologe, Freimaurer und Journalist, der später als Theosoph hervortrat, warb 1779 um Charlotte von Barckhaus-Wiesenhütten (1756–1823), eine wohlhabende Verwandte und Freundin Goethes aus der Wertherzeit wie auch Freundin von Goethes einstiger Verlobter Anna Elisabeth ("Lili") von Türckheim, geb. Schönemann, und trennte sich wegen der sozialen Ungleichheit noch in demselben Jahr wieder von ihr. Sie heiratete dann 1784 den Wetzlarer Richter Eberhard Christoph Ritter und Edlen von Oetinger, einen Neffen des Prälaten Friedrich Christoph Oetinger.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurze Abhandlungen über einige wichtige Gegenstände aus der Religions- und Sittenlehre, Frankfurt am Main 1776 (Faksimile: Metzler, Stuttgart 1966)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Reinhard Breymayer: Goethe, Oetinger und kein Ende. Charlotte Edle von Oetinger, geborene von Barckhaus-Wiesenhütten, als Wertherische "Fräulein von B.." Heck, Dußlingen 2012, S. 7. 35 - 37. 87 - 91. 123 - 131.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]