Johann von Bloch

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Johann von Bloch

Johann von Bloch (* 24. Juli 1836 in Radom; † 7. Januar 1902 in Warschau) (polnisch Jan Gotlib Bloch, russisch Иван Станиславович Блиох(Ivan Stanislavovič Blioch), englisch Ivan Bloch, französisch Jean de Bloch) war ein führender Bankier und Industrieller, Eisenbahnpionier in Polen und Russland, auch bekannt als der „Eisenbahnkönig“.

Bloch war Autor der umfangreichen Studie „Die Zukunft des Krieges in technischer, wirtschaftlicher und politischer Relation“, welche die verheerende Auswirkung moderner Militäroperationen thematisch vorwegnahm. 1899 war Bloch Organisator der Haager Friedenskonferenz. Im Jahr 1901 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert. Des Weiteren war er Gründer eines ersten Museums für Krieg und Frieden in Luzern, Schweiz.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Die Zukunft des Krieges. 6 Bände, Berlin 1899. Versch. Reprints seit 2010. Kurze Auszüge auf der u. a. Website Wollscheid, Univ. Trier
    • Band 5: Die Bestrebungen zur Beseitigung des Krieges. Die politischen Konflikte. Ursachen und die Folgen der Verluste.
  • Ivan Stanislavovich Bloch, William Thomas Stead (Übers.): The future of war in its technical, economic, and political relations. Aus dem Russ. 1899

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. A Museum of Peace and War; Interesting Collections Donated by M. de Bloch Just opened to the Public. NYT June 29, 1902, Sunday