1902

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Sportjahr

1902
Die im Eis eingeschlossene „Gauß“ am 29. März 1902, dieses aus einem Ballon aufgenommene Foto ist eine der ersten Luftaufnahmen in der Antarktis
Die für 14 Monate im Eis eingeschlossene Gauß-Expedition
entdeckt in der Antarktis das Kaiser-Wilhelm-II.-Land.
Mont Pelé
Beim Ausbruch des Mont Pelé
auf Martinique
kommt es zur Zerstörung
der Hauptstadt Saint-Pierre.
Andrew Carnegie
Mit einer Spende von Andrew Carnegie wird die Carnegie Institution for Science gegründet.
1902 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1350/51 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1894/95 (Jahreswechsel 10./11. September)
Baha'i-Kalender 58/59 (Jahreswechsel 20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1307/08 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2445/46 (südlicher Buddhismus); 2444/45 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Wasser-Tigers 壬寅 (seit 8. Februar, davor Metall-Büffel 辛丑)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1264/65 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4235/36 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1280/81 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1319/20 (9./10. April)
Japanischer Kalender Meiji 35 (明治35年);
Kōki 2562
Jüdischer Kalender 5662/63 (1./2. Oktober)
Koptischer Kalender 1618/19 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1077/78
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1317/18 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2212/13 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2213/14 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2444/45 (1. April)
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1958/59 (Jahreswechsel April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsches Kaiserreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 29. Januar: Die sozialdemokratische Tageszeitung Vorwärts veröffentlicht ein Geheimpapier der Kaiserlichen Marine, in dem der damalige Vizeadmiral Alfred von Tirpitz detaillierte Rüstungspläne über eine Flottenerweiterung aufführt. Die Veröffentlichung weitet sich zu einem Skandal aus, da sich selbst die regierungstreuen Zentrumsorgane von Tirpitz hintergangen fühlen.
  • 1. Februar: Der Vertrag zwischen der Reichspostverwaltung und dem Königreich Württemberg über die Verwendung einheitlicher Freimarken tritt in Kraft.
  • 7. Februar: Tirpitz bestätigt die Authentizität des veröffentlichten Geheimpapiers, sieht darin aber keine verfänglichen Äußerungen, da er schon 1900 offen über diese Pläne gesprochen habe.
  • 5. Juni: Das preußische Abgeordnetenhaus beschließt die Erhöhung des sogenannten Polenfonds um 150 Millionen Mark auf insgesamt 350 Millionen Mark. Des Weiteren erteilt das Abgeordnetenhaus der Regierung die Ermächtigung, Grundbesitz polnischer Eigentümer für 100 Millionen Mark zu kaufen. Der Polenfond enthält die finanziellen Mittel zum Vollzug des Ansiedlungsgesetzes von 1886, das die Ansässigkeit deutscher Bauern in den Ostprovinzen regelt.
  • 19. Juni: Thronwechsel in Sachsen. Auf Albert folgt sein Bruder Georg.
  • 28. Juni: Der Dreibund-Vertrag von 1882 zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien wird zum dritten Mal verlängert.
  • 1. November: Frankreich und Italien unterzeichnen einen Geheimbund-Vertrag, der den erst am 28. Juni 1902 verlängerten Dreibund-Vertrag de facto aufhebt.
  • 5. Dezember: Das Deutsche Reich und der Heilige Stuhl einigen sich über die Errichtung einer katholisch-theologischen Fakultät an der Universität Straßburg.
  • 13. Dezember: Der Reichstagsabgeordnete Otto Antrick hält mit insgesamt 8 Stunden Dauer die bis heute längste Rede in einem deutschen Parlament. Er verzögert damit die Abstimmung über die Änderung eines Zolltarifgesetzes.
  • 14. Dezember: Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Kompromissfassung eines neuen Zolltarifgesetzes. Die Diskussionen über das Gesetz dauerten über ein Jahr.
  • 31. Dezember: Als Interessenvertretung der über 300.000 polnischen Bergarbeiter im Ruhrgebiet wird die Polnische Bergarbeitergewerkschaft (ZZP) gebildet. Die Polnische Bergarbeitergewerkschaft wird nach den Freien und Christlichen Gewerkschaften der drittgrößte Bergarbeiterverband im Deutschen Reich werden.

Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Januar: Josef Zemp wird neuer Schweizer Bundespräsident.
  • 1. Januar: Ein Depeschenwechsel zwischen Petersburg und Paris betont die gegenseitige Freundschaft.
  • 15. Januar: In Italien werden Arbeitsämter eröffnet. Bislang wurde in Italien die Arbeitsvermittlung von Privatleuten, Syndikaten und von der Mafia geregelt.
  • 7. März: Die türkische Regierung verbietet an armenischen Schulen den muttersprachlichen Unterricht.
  • 18. April: Der 22-jährige russische Revolutionär Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, der sich später Stalin nennt, wird verhaftet. Er soll Arbeiterunruhen in Batumi angeführt haben.
  • 17. Mai: Der 16-jährige Alfons XIII. besteigt an seinem Geburtstag den spanischen Thron.
  • 12. Juli: Der britische Premierminister Salisbury tritt aus Altersgründen mit 72 Jahren zurück, sein Nachfolger wird Arthur James Balfour.
  • 17. Juli: Ein panarmenischer Kongress in Brüssel ruft die europäischen Mächte zum Schutz der armenischen Christen vor den türkischen Muslimen auf.
  • 19. Juli: Der Bundesrat beschließt, in der Schweiz die neuen deutschen Rechtschreibregeln zu übernehmen.
  • 9. August: In London wird König Eduard VII. feierlich gekrönt.
  • 2. Dezember: In Rostow am Don streiken 3000 Arbeiter der Werkstätten der Wladikawkas-Eisenbahn für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten. Bei Einsätzen des Militärs gegen die Streikenden werden vier Arbeiter getötet, etwa 40 verwundet und über 100 verhaftet. Am 12. Dezember 1902 beenden die Arbeiter den Streik, obwohl ihnen keine Lohnerhöhungen und Arbeitszeitkürzungen zugestanden wurden.
  • 15. Dezember: In Frankreich beginnt eine nationale Spendenaktion zur Errichtung von Tuberkuloseheilstätten.

China nach dem Boxeraufstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 7. Januar: Kaiserinwitwe Cixi kehrt nach ihrer Flucht in die Verbotene Stadt von Peking zurück und übernimmt wieder die Regierungsgewalt über China.
  • 14. Januar: General Tung Fuhsian, einer der Führer des Boxeraufstandes, wird hingerichtet. Die Ermordung ist eines der Zugeständnisse der Kaiserinwitwe Cixi an die ausländischen Mächte, die ihr die Regierungsgewalt zurückgaben.

Amerika und Karibik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 9. Januar: Sturz des Präsidenten von Paraguay, Emilio Aceval; Nachfolger wird Hector Carvallo.
  • 23. April: In Washington, D.C. unterzeichnen US-Außenminister John Milton Hay und der kolumbianische Botschafter Thomas Herran einen Vertrag, der die Rechte zum Weiterbau des Panama-Kanals den USA überträgt. Der Bau wurde 1881 von Frankreich begonnen. Nachdem Tausende von Arbeitern an Malaria und Gelbfieber starben, boten sie den Verkauf der Baurechte in Höhe von 40 Mio. US-Dollar an.
  • 20. Mai: Kuba erlangt mit dem Amtsantritt des am 31. Dezember auf Druck der USA ohne Gegenkandidaten gewählten Tomás Estrada Palma die formale Unabhängigkeit von den USA. Die Souveränität des Landes ist bis 1934 durch das Platt Amendment eingeschränkt.
  • 20. November: Basierend auf den sogenannten Mai-Verträgen zwischen Chile und Argentinien legte König Eduard VII. von Großbritannien in einem Schiedsspruch die Grenze zwischen beiden Staaten in Patagonien fest.

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Unteroffizier und drei Soldaten der K.A.R. (1902)
  • 1. Januar: Aus den bereits bestehenden Regimentern Central African Rifles, Uganda Rifles und East Africa Rifles wird in Britisch-Ostafrika das Infanterieregiment King’s African Rifles gebildet.
  • 31. Mai: Mit dem Friedensvertrag von Vereeniging endet der Burenkrieg in Südafrika.
  • 1. November: Italien und Frankreich einigen sich in einem Geheimvertrag über die Abgrenzung ihrer Interessensphären in Nordafrika (Libyen, Tunesien).
  • 10. Dezember: In Ägypten wird 6 km südlich von Assuan ein 300 km langer, 2 km breiter und 5,3 Milliarden Kubikmeter Wasser fassender Staudamm eingeweiht. Das an ihm angeschlossene Kraftwerk liefert jährlich 10 Milliarden kWh Strom.

Australien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere internationale Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitskampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 26. Januar: Der katholische Gewerkschaftsbund Italiens wird in Mailand gegründet.
  • 5. Februar: Die Streiks von französischen Bergleuten, die einen Acht-Stunden-Arbeitstag forderten, führen zu einer Arbeitszeitregelung von 9 Stunden pro Arbeitstag. Da die Gewerkschaften mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sind, werden die Arbeitskämpfe nach einer mehrwöchigen Pause wieder aufgenommen.
  • 16. Februar: In Barcelona wird der Generalstreik für Katalonien ausgerufen, an dem sich mehr als 100.000 Arbeiter beteiligen. In Saragossa wird nach blutigen Auseinandersetzungen mit dem Militär der Kriegszustand verhängt.
  • 22. März: In Batumi wird eine Protestdemonstration streikender Arbeiter von Militär- und Polizeieinheiten blutig niedergeschlagen. Es werden 15 Arbeiter getötet, 54 verletzt und rund 500 verhaftet.
  • 23. März: In Italien wird die Kinderarbeit verboten. Die Altersgrenze für Jungen liegt nun bei 12 Jahren, für Mädchen wurde die Altersgrenze auf 15 Jahre festgesetzt.
  • 12. Mai: Der Anthrazit-Streik beginnt in den USA; er wird nach mehreren Monaten durch die Vermittlung des Präsidenten Theodore Roosevelt am 23. Oktober beendet.

Champagnerkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prinz Heinrich von Preußen und Theodore Roosevelt während der Taufe der Yacht auf Shooters-Island

Patente und Urheberrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberbaumbrücke
Kundala Valley Railway

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antarktisforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehre und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technische Entwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baker Torpedo
  • 31. Mai: Beim Versuch, auf Staten Island einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen, rast der von der Baker Motor Vehicle Company gebaute Baker Torpedo mit Walter C. Baker am Steuer in eine Zuschauergruppe. Zwei Menschen kommen bei dem Unfall ums Leben.
  • 19. September: Der Flugschiffkonstrukteur und Luftschiffer Stanley Spencer überfliegt als erster London.
Der Damm während der Fertigstellung

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reise zum Mond

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fotografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gustav Klimt: Buchenhain, 1902, Öl auf Leinwand
  • 1. Januar: Eröffnung einer Sonderausstellung mit Werken des griechisch-spanischen Malers El Greco im Prado von Madrid. Die Gemälde waren in Vergessenheit geraten und erregen erhebliches Aufsehen.
  • 25. Oktober: Das Städtische Museum in Elberfeld wird eröffnet.
Max Liebermann: Papageienmann im Amsterdamer Zoo, 1902, Öl auf Leinwand

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprechtheater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Musiktheater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Instrumentalmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sidney Pagets Illustration aus dem Strand Magazine vom April
Theodor Herzl: Altneuland

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin unter Wasser
  • 14. April: Unwetter in Berlin: Nach einem Wolkenbruch stehen die Straßen stundenlang unter Wasser; es gibt Dammrutsche und Hauseinstürze.
  • 19. April: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,5 in Guatemala, Mittelamerika sterben ca. 2.000 Menschen.
  • 6. Mai: Im Mündungsgebiet des Flusses Irrawaddy (Indischer Ozean) wird das britische Passagierschiff Camorta von einem Zyklon versenkt. Alle 739 Menschen an Bord sterben.
Der Mont Pelé am 26. Mai 1902, 18 Tage nach dem großen Ausbruch (Foto von Angelo Heilprin)
  • 8. Mai: Ein Vulkanausbruch des Mont Pelé auf der Antilleninsel Martinique fordert etwa 30.000 Tote.
  • 21. Juli: Der Vergnügungsdampfer Primus sinkt nach einer Kollision mit dem Schlepper Hansa auf der Niederelbe bei Hamburg. 101 von 206 Passagieren kommen ums Leben.
  • 24. Oktober: Quetzaltenango, die zweitgrößte Stadt Guatemalas, wird durch einen Ausbruch des Vulkans Santa María weitgehend zerstört, eine Katastrophe, von der sie sich trotz Wiederaufbau nie wieder völlig erholt.
  • 16. Dezember: Einem Erdbeben der Stärke 6,4 in Turkestan fallen ca. 4.500 Menschen zum Opfer.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Crater-Lake-Nationalpark

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammengebrochene West-Tribüne im Ibrox Park
  • 5. April: Im Glasgower Fußballstadion Ibrox Park ereignet sich beim Länderspiel zwischen Schottland und England durch Zusammenbrechen einer Holztribüne die erste Ibrox-Katastrophe. Es gibt 25 tote und 517 verletzte Zuschauer. Das Fassungsvermögen des Stadions wird danach vorübergehend von 75.000 auf 25.000 Zuschauer verringert.
  • 28. April: Der Fußballclub Manchester United entsteht durch Umbenennung, nachdem einige Geschäftsleute um den neuen Clubpräsidenten John Henry Davies durch eine Finanzspritze den Bankrott des bestehenden Newton Heath F. C. abwenden.
  • 19. Mai: Der Deutsche Tennisbund wird in Berlin gegründet.
  • 10. August: Beim Internationalen Schwimm-Meeting in Wien setzt der Engländer John Arthur Jarvis zum ersten Mal den Stil „Crawl“ ein – und gewinnt.
  • 18. August: Gründung des Fußballvereins Grazer AK
  • 17. September: Der Meidericher SV (MSV Duisburg) wird gegründet.
  • 12. Oktober: Das erste Länderspiel zweier nichtbritischer Mannschaften bestreiten in Wien Österreich und Ungarn. Ergebnis 5:0
  • Im Italiencup (Florenz, Italien) (Motorsport) gewinnt Guido Adami.
  • Der Hermannsweg zum Wandern wird im Teutoburger Wald eröffnet.

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Hendrik Antoon Lorentz
(1853–1928)
Niederlande Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus auf die Strahlungsphänomene erworben haben“ (Aufspaltung von Spektrallinien im Magnetfeld, Zeeman-Effekt) Hendrik Antoon Lorentz
Pieter Zeeman
(1865–1943)
Niederlande Niederlande Pieter Zeeman
Nobelpreis für Chemie Emil Fischer
(1852–1919)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine synthetischen Arbeiten auf dem Gebiet der Zucker- und Puringruppen erworben hat“ Emil Fischer
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Ronald Ross
(1857–1932)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich (geboren in Almora, Indien) „für seine Arbeiten über Malaria, durch die er nachwies, wie die Krankheit in den Organismus gelangt, und damit den Grundstein legte für eine erfolgreiche Erforschung dieser Krankheit und ihrer Behandlungsmethoden“ Ronald Ross
Nobelpreis für Literatur Theodor Mommsen
(1817–1903)
Deutsches Reich Deutsches Reich (geboren in Garding, Herzogtum Schleswig, Danemark Dänemark) „dem gegenwärtig größten lebenden Meister der historischen Darstellungskunst, mit besonderer Berücksichtigung seines monumentalen Werkes ‚Römische Geschichte‘“ Theodor Mommsen
Friedensnobelpreis Élie Ducommun
(1833–1906)
Schweiz Schweiz Leiter des Berner „Internationalen Ständigen Friedensbüro“ der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit“. Élie Ducommun
Charles Albert Gobat
(1843–1914)
Schweiz Schweiz Leiter des Zentralbüros der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit“. Albert Gobat

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Januar: Ernst Heinitz, deutscher Jurist und Rektor der FU Berlin († 1998)
  • 01. Januar: Hans von Dohnanyi, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
  • 01. Januar: Walerian Sorin, sowjetischer Diplomat († 1986)
  • 03. Januar: Mario Agustoni, Schweizer Politiker und Jurist († 1982)
  • 03. Januar: Annelise Reichmann, deutsche Malerin und Grafikerin († 2000)
  • 06. Januar: Max Güde, deutscher Jurist und Politiker († 1984)
  • 06. Januar: Petrus Pavlicek, österreichischer Franziskaner († 1982)
  • 07. Januar: Willy Ascherl, deutscher Fußballspieler († 1929)
  • 07. Januar: Sumii Sue, japanische Schriftstellerin († 1997)
  • 08. Januar: Franz Felke, deutscher Unternehmer († 1990)
Georgi Maximilianowitsch Malenkow
  • 08. Januar: Georgi Malenkow, sowjetischer Politiker († 1988)
  • 08. Januar: Gret Palucca, deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin († 1993)
  • 08. Januar: Giulio Ramponi, italienischer Techniker und Automobilrennfahrer († 1986)
  • 08. Januar: Carl Rogers, US-amerikanischer Psychologe und Jugend-Psychotherapeut († 1987)
  • 08. Januar: Kawakami Tetsutarō, japanischer Schriftsteller († 1980)
  • 09. Januar: Emmi Pikler, ungarische Kinderärztin und Kleinkindpädagogin († 1984)
  • 09. Januar: Josemaría Escrivá, Gründer des Opus Dei († 1975)
  • 09. Januar: Josef Zotz, katholischer Priester und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime († 1941)
  • 09. Januar: Rudolf Bing, Sänger und Leiter der Metropolitan Opera in New York († 1997)
  • 11. Januar: Maurice Duruflé, französischer Komponist († 1986)
  • 12. Januar: Georges Delaroche, französischer Automobilrennfahrer († 1968)
  • 13. Januar: Edmund Geilenberg, Vertreter der deutschen Rüstungsindustrie im Dritten Reich († 1964)
  • 13. Januar: Karl Menger, österreichischer Mathematiker († 1985)
  • 15. Januar: Nâzım Hikmet, türkischer Dichter († 1963)
  • 15. Januar: Saud ibn Abd al-Aziz, König von Saudi-Arabien († 1969)
  • 16. Januar: Josef Aschauer, deutscher Bergsteiger, Bergretter, Skifahrer und Skispringer († 1995)
  • 16. Januar: Eric Liddell, schottischer Leichtathlet, Olympiasieger und Rugbyspieler († 1945)
  • 16. Januar: Karl Neuner, deutscher Nordischer Kombinierer († 1949)
  • 17. Januar: Clyde D. Eddleman, US-amerikanischer Offizier, General der US Army († 1992)
  • 17. Januar: Edoardo Teagno, italienischer Automobilrennfahrer († 1945)
  • 16. Januar: Wilhelm Hauschild, deutscher Fotograf († 1983)
  • 18. Januar: Umbo, deutscher Fotograf († 1980)
  • 18. Januar: Émile Aillaud, französischer Architekt († 1988)
  • 18. Januar: Michael Freund, deutscher Politikwissenschaftler und Historiker († 1972)
  • 19. Januar: Nikolaus Adler, deutscher Theologe († 1970)
  • 19. Januar: Max Matern, Antifaschist und Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands († 1935)
  • 19. Januar: Georg Ostrogorsky, jugoslawischer Byzantinist († 1976)
  • 19. Januar: Heinrich Schmidt-Barrien, deutscher Schriftsteller († 1996)
  • 19. Januar: J. Hermann Siemer, deutscher Politiker († 1996)
  • 20. Januar: Leon Ames, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
  • 20. Januar: Fridolin Stier, deutscher Bibelübersetzer († 1981)
  • 20. Januar: Gisela Praetorius, deutsche Politikerin († 1981)
  • 21. Januar: Hans Andre, österreichischer Bildhauer und Maler († 1991)
  • 22. Januar: Edvard Fendler, deutscher Dirigent († 1987)
  • 22. Januar: Walter Kolb, deutscher Politiker († 1956)
  • 23. Januar: Cläre Schimmel, deutsche Hörspielregisseurin, Schauspielerin und Opernsängerin († 1986)
  • 24. Januar: Antanas Adomaitis, litauischer Geistlicher, Organist und Professor († 1936)
  • 24. Januar: Oskar Morgenstern, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler († 1977)
  • 25. Januar: Gustav Abel, österreichischer Filmarchitekt und Bühnenbildner († 1963)
  • 25. Januar: Johann von Leers, NS-Publizist im Dritten Reich († 1965)
  • 25. Januar: Nakano Shigeharu, japanischer Schriftsteller († 1979)
  • 26. Januar: Curt Herzstark, österreichischer Erfinder und Büromaschinenmechaniker († 1988)
  • 26. Januar: Kurahara Korehito, japanischer Literaturkritiker († 1991)
  • 27. Januar: Heinrich Lützeler, Professor der Philosophie, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft († 1988)
  • 27. Januar: Ginette Martenot, französische Pianistin, Ondes-Martenot-Spielerin und Musikpädagogin († 1996)
  • 28. Januar: Willy Popp, deutscher Problemkomponist und Funktionär († 1978)
  • 30. Januar: Giovanni Battista Guidotti, italienischer Automobilrennfahrer und Motorsportfunktionär († 1994)
  • 30. Januar: Alexander Graf Stenbock-Fermor, Autor und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1972)
  • 30. Januar: Nikolaus Pevsner, deutscher Kunsthistoriker († 1983)
Alva Myrdal 1968
  • 31. Januar: Alva Myrdal, schwedische Soziologin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin († 1986)
  • 31. Januar: Tallulah Bankhead, US-amerikanische Schauspielerin († 1968)
  • 31. Januar: Ernst Moritz Roth, deutscher Priester und NS-Gegner († 1945)
  • 31. Januar: Willy Spühler, Schweizer Politiker († 1990)

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charles Lindbergh, 1927
Walter H. Brattain
  • 10. Februar: Walter H. Brattain, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. († 1987)
  • 11. Februar: Arne Jacobsen, dänischer Designer und Architekt. († 1971)
  • 12. Februar: Jean Georges Baer, Schweizer Naturforscher († 1975)
  • 12. Februar: Will Glahé, deutscher Akkordeonist, Komponist und Bandleader († 1989)
  • 12. Februar: Heinz Kükelhaus, deutscher Reisejournalist, Romancier und Abenteurer († 1946)
  • 13. Februar: Waldemar Gurian, russisch-deutsch-US-amerikanischer Politikwissenschaftler († 1954)
  • 13. Februar: Walter Lennig, deutscher Kulturjournalist und Biograf († 1968)
  • 13. Februar: Blair Moody, US-amerikanischer Politiker († 1954)
  • 14. Februar: Alexander Abusch, Journalist, Schriftsteller und Politiker in der DDR († 1982)
  • 14. Februar: Hans Griem, deutscher Politiker († 1955)
  • 15. Februar: Adolf Feuring, deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker († 1998)
  • 16. Februar: Hans Andersag, deutscher Chemiker († 1955)
  • 16. Februar: Karl Saur, Staatssekretär im NS-Rüstungsministerium und Rüstungsminister († 1966)
  • 17. Februar: Alexei Rodin, sowjetisch-russischer Generaloberst († 1955)
  • 18. Februar: Günter Adolphi, deutscher Verfahrenstechniker und Hochschullehrer († 1982)
  • 19. Februar: Fritz Artl, deutscher Jurist († 1989)
  • 19. Februar: Kay Boyle, US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin († 1992)
  • 19. Februar: Kenneth Peacock, britischer Automobilrennfahrer († 1968)
  • 19. Februar: Tsuruta Tomoya, japanischer Schriftsteller († 1988)
  • 20. Februar: Ansel Adams, US-amerikanischer Fotograf († 1984)
  • 20. Februar: Ludwig Adenauer, deutscher Beamter († 1971)
  • 20. Februar: Bertus Freese, niederländischer Fußballspieler († 1959)
  • 20. Februar: Wilhelm Guddorf, Journalist und Widerstandskämpfer im Dritten Reich († 1943)
  • 22. Februar: Bruno Arno, deutscher Schauspieler, Kabarettist, Choreograph und Tänzer († 1990)
  • 22. Februar: Józef Chwedczuk, polnischer Organist und Musikpädagoge († 1979)
  • 22. Februar: Hal Holmes, US-amerikanischer Politiker († 1977)
  • 22. Februar: Fritz Straßmann, deutscher Naturwissenschaftler († 1980)
  • 22. Februar: Herma Szabó, österreichische Eiskunstläuferin († 1986)
  • 23. Februar: Tiny Feather, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1965)
  • 24. Februar: Richard Alewyn, deutscher Germanist und Literaturkritiker († 1979)
  • 24. Februar: Gladys Aylward, britische Missionarin († 1970)
  • 24. Februar: Herbert Warnke, Vorsitzender des FDGB und Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR († 1975)
  • 25. Februar: Hanns Geier, deutscher Automobilrennfahrer († 1986)
  • 25. Februar: Virginio Rosetta, italienischer Fußballspieler († 1975)
  • 26. Februar: Vercors, französischer Schriftsteller, Karikaturist († 1991)
  • 27. Februar: Lúcio Costa, brasilianischer Architekt und Stadtplaner († 1998)
  • 27. Februar: John Steinbeck, US-amerikanischer Autor († 1968)
  • 27. Februar: Michał Wiłkomirski, polnischer Geiger, Bratschist und Musikpädagoge († 1989)
  • 28. Februar: Elsa Scholten, deutsche Schauspielerin († 1981)

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Rühmann
  • 07. März: Heinz Rühmann, deutscher Schauspieler († 1994)
  • 10. März: Kurt Hirschfeld, Dramaturg und Regisseur († 1964)
  • 12. März: Jean Mineur, französischer Filmproduzent und -regisseur († 1985)
  • 12. März: Tüdel Weller, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1970)
  • 13. März: Hans Bellmer, deutscher Fotograf, Bildhauer, Maler und Autor († 1975)
  • 13. März: Max Hommel, Präsident der Eidgenössischen Bankenkommission († 1972)
  • 13. März: Marthe Robin, französische Mystikerin († 1981)
  • 14. März: Schterjo Atanassow, bulgarischer Politiker, Offizier und Militärhistoriker († 1967)
  • 14. März: Franz Wilhelm Kieling, deutscher Verwaltungsjurist und Bürgermeister († 1953)
  • 14. März: Herbert Nette, deutscher Redakteur und Schriftsteller († 1994)
  • 15. März: James T. Blair, US-amerikanischer Politiker († 1962)
  • 16. März: André Bovon, Schweizer evangelischer Geistlicher († 1971)
  • 17. März: Bobby Jones, US-amerikanischer Golfspieler († 1971)
  • 18. März: Ludwig Metzger, deutscher Politiker († 1993)
  • 20. März: Mario Magnozzi, italienischer Fußballspieler und -trainer († 1971)
  • 21. März: Edward Anseele jr., belgischer Politiker und Widerstandskämpfer († 1981)
  • 21. März: Gustav Fröhlich, deutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor († 1987)
  • 21. März: Son House, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1988)
  • 23. März: Josef von Báky, ungarischer Regisseur († 1966)
  • 23. März: Jacques Chantrel, französischer Automobilrennfahrer († unbekannt)
  • 23. März: Traugott Fricker, Schweizer Lehrer, Heimatforscher und Bühnenautor († 1981)
  • 24. März: Thomas E. Dewey, US-amerikanischer Politiker († 1971)
  • 28. März: Paul Godwin, deutsch-niederländischer Violinist und Orchesterleiter († 1982)
  • 29. März: Ludwig Anschütz, deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher († 1985)
  • 29. März: Marcel Aymé, französischer Erzähler und Dramatiker († 1967)
  • 29. März: Don Miller, US-amerikanischer Jurist, American-Football-Spieler und -Trainer († 1979)
  • 29. März: William Walton, englischer Komponist und Dirigent († 1983)
  • 30. März: Victor Emanuel Anderson, US-amerikanischer Politiker († 1962)
  • 30. März: Brooke Astor, US-amerikanische Philanthropin († 2007)
  • 30. März: Ted Heath, britischer Posaunist und Bandleader († 1969)
  • 30. März: Peeter Sink, estnischer Pfarrer, Lyriker, Maler und Photograph († 1957)
  • 31. März: Sadie Gale, australische Schauspielerin und Entertainerin († 1997)
  • 31. März: Bill Hoffman, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1994)

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jan Tschichold
  • 02. April: Jan Tschichold, Kalligraf, Typograf, Autor und Lehrer († 1974)
  • 03. April: Otto Winzer, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR († 1975)
Reinhard Gehlen
  • 03. April: Reinhard Gehlen, General der Wehrmacht und Präsident des Bundesnachrichtendienstes († 1979)
  • 04. April: Robert Eberan von Eberhorst, österreichischer Konstrukteur († 1982)
  • 04. April: Stanley G. Weinbaum, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller († 1935)
  • 05. April: Wal Handley, britischer Motorrad- und Automobilrennfahrer († 1941)
  • 06. April: Werner Abel, deutscher Journalist († 1935)
  • 06. April: Hisao Jūran, japanischer Schriftsteller († 1957)
  • 07. April: Paul Greifzu, deutscher Automobil- und Motorrad-Rennfahrer († 1952)
  • 07. April: Walter Drechsel, deutscher Politiker und MdB († 1977)
  • 08. April: Hermann Ahrens, deutscher Politiker und MdB († 1975)
  • 09. April: Théodore Monod, Afrikaforscher († 2000)
  • 10. April: Ernst Balzli, Berner Mundartschriftsteller und Lehrer († 1959)
  • 10. April: Harry Mortimer, britischer Komponist und Dirigent († 1992)
  • 10. April: Ivo Perilli, italienischer Drehbuchautor und Regisseur († 1994)
  • 11. April: Max „Xam“ Abegglen, Schweizer Fußballspieler († 1970)
  • 11. April: Kobayashi Hideo, japanischer Literaturkritiker und Schriftsteller († 1983)
  • 12. April: Louis Beel, niederländischer Politiker und Ministerpräsident († 1977)
  • 13. April: Philippe de Rothschild, französischer Unternehmer, Automobilrennfahrer und Pionier des französischen Weinbaus († 1988)
  • 13. April: Hildegard Schaeder, deutsche Kirchenhistorikerin und „Gerechte unter den Völkern“ († 1984)
  • 14. April: Fritz Domina, deutscher Pianist, Arrangeur und Filmkomponist († 1975)
  • 18. April: Hans Hieronymus, deutscher Motorradrennfahrer († unbekannt)
  • 19. April: Paul Collart, Schweizer Archäologe († 1981)
  • 19. April: Weniamin Kawerin, russischer Schriftsteller, Jugendbuchautor († 1989)
  • 21. April: Betty Astor, deutsche Filmschauspielerin († 1972)
  • 21. April: Jean Sébilleau, französischer Automobilrennfahrer († 1961)
  • 23. April: Halldór Laxness, isländischer Schriftsteller († 1998)
  • 23. April: Ladislao Mittner, italienischer Germanist († 1975)
  • 23. April: Klaas Aldert Hendrik Hidding, niederländischer reformierter Theologe und Kirchenhistoriker († 1986)
  • 24. April: Alfred Loritz, deutscher Politiker († 1979)
  • 25. April: Kurt Gottschaldt, deutscher Psychologe und Gestalttheoretiker († 1991)
  • 25. April: Leopold Gutterer, deutscher NS-Politiker († 1996)
  • 25. April: Werner Heyde, Professor für Psychiatrie und Neurologie († 1964)
  • 25. April: William H. Wright, US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent sowie Drehbuchautor († 1980)
  • 26. April: Erich Auer, deutscher Gewerkschafter und Widerstandskämpfer († 1978)
  • 27. April: Rudolf Schoeller, Schweizer Automobilrennfahrer († 1978)
  • 28. April: Ferdinand Eckhardt, kanadischer Kunsthistoriker († 1995)
  • 28. April: Kurt Frey, deutscher Volkswirt und Politiker († 1945)
  • 28. April: Alfred Rieche, deutscher Chemiker († 2001)
  • 29. April: Roger Gauthier, französischer Automobilrennfahrer († 1981)
  • 30. April: Peregrino Anselmo, uruguayischer Fußballspieler († 1975)
  • 30. April: Theodore W. Schultz, amerikanischer Ökonom, Nobelpreisträger († 1998)

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David O. Selznick

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegfried Balke

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Alder
Karl Popper, 1980
  • 28. Juli: Karl Popper, österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker († 1994)
  • 29. Juli: David Arellano, chilenischer Fußballspieler († 1927)
  • 29. Juli: Jacques-André Boiffard, französischer Arzt und Fotograf († 1961)
  • 29. Juli: Ernst Glaeser, deutscher Schriftsteller († 1963)
  • 31. Juli: Franz Asboth, österreichischer Politiker († 1967)

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. August: Lola Iturbe, spanische Anarchistin und Feministin († 1990)
  • 01. August: Otto Schmidt, deutscher Politiker und MdB († 1984)
  • 03. August: Achim Gercke, deutscher Biologe († 1997)
  • 03. August: Martin Noth, deutscher protestantischer Theologe († 1968)
  • 03. August: Fritz Pellkofer, deutscher Skilangläufer († 1943)
  • 04. August: Konrad Behrendt, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1943)
  • 04. August: August Schläfer, deutscher Professor und Gründungsrektor der Hochschule für Maschinenbau Karl-Marx-Stadt († 1967)
  • 05. August: Joseph Cornelius Rossaint, katholischer antifaschistischer Widerstandskämpfer († 1991)
  • 06. August: Sylvain Julien Victor Arend, belgischer Astronom († 1992)
  • 06. August: Helmut Kraatz, deutscher Mediziner († 1983)
  • 07. August: Ann Harding, US-amerikanische Schauspielerin († 1981)
  • 07. August: August Herold, Diplom-Landwirt, Oberlandwirtschaftsrat und Rebenzüchter († 1973)
  • 07. August: Douglas Lowe, britischer Leichtathlet († 1981)
  • 07. August: Boris Schpitalny, sowjetischer Waffenkonstrukteur († 1972)
Paul Dirac
  • 08. August: Paul Dirac, britischer Physiker und Mitbegründer des Gebiets der Quantenphysik († 1984)
  • 09. August: William Christopher Atkinson, britischer Romanist, Historiker, Hispanist und Lusitanist († 1992)
  • 09. August: Solomon, englischer Pianist († 1988)
  • 10. August: Arne Tiselius, schwedischer Chemiker († 1971)
  • 10. August: Curt Siodmak, Drehbuchautor († 2000)
Norma Shearer

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. September: Ernst-Ludwig von Aster, deutscher Jagd- und Tiermaler († 1986)
  • 01. September: Eddie Kotal, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer, Scout (Sport) († 1973)
  • 01. September: Wilhelm Heiner, deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker († 1965)
  • 03. September: Karl Saller, deutscher Anthropologe und Arzt († 1969)
  • 04. September: Kurt Annecke, deutscher Apotheker († 1961)
  • 04. September: Albert Venohr, deutscher Schauspieler († 1979)
  • 05. September: Harold John Aldington, britischer Automobilrennfahrer und Unternehmer († 1976)
  • 05. September: Hans G. Bentz, deutscher Schriftsteller († 1968)
  • 05. September: Fritz-Dietlof von der Schulenburg, Verwaltungsbeamter und Widerstandskämpfer († 1944)
  • 07. September: Ludwig Böck, deutscher Skisportler († 1960)
  • 08. September: Ruth Elder, US-amerikanische Flugpionierin und Schauspielerin († 1977)
  • 09. September: Herta Ilk, deutsche Politikerin († 1972)
  • 10. September: Jim Crowley, US-amerikanischer American-Football-Spieler, -Trainer und -Funktionär († 1986)
  • 10. September: Toivo Pekkanen, finnischer Schriftsteller († 1957)
  • 11. September: W. Harold Anderson, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer († 1967)
  • 11. September: Barbecue Bob, US-amerikanischer Bluespionier († 1931)
  • 11. September: Erni Finselberger, deutsche Politikerin († 1993)
  • 12. September: Pierre Apestéguy, französischer Schriftsteller († 1972)
  • 12. September: Beltrán Arbeleche, uruguayischer Architekt († 1989)
  • 12. September: Juscelino Kubitschek, Staatspräsident von Brasilien († 1976)
  • 12. September: Alexander Witt, russischer theoretischer Physiker († 1938)
  • 12. September: Marya Zaturenska, US-amerikanische Schriftstellerin († 1982)
  • 13. September: Robert Jecker, deutscher Motorradrennfahrer († 1932)
  • 13. September: Friedrich Stumpfl, österreichischer Psychiater und Eugeniker († 1997)
  • 14. September: Adolf Rieth, deutscher Prähistoriker († 1984)
  • 14. September: Nikolai Kamow, sowjetischer Ingenieur († 1973)
  • 15. September: Fritz Riemann, deutscher Psychoanalytiker († 1979)
  • 16. September: Jean Bourgknecht, Schweizer Politiker († 1964)
Mildred Harnacks

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Oktober: Taras Borodajkewycz, Mitglied der NSDAP, Professor an der Hochschule für Welthandel in Wien († 1984)
Leopold Figl
  • 02. Oktober: Leopold Figl, österreichischer Politiker († 1965)
  • 02. Oktober: Paul Scholz, Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR († 1995)
  • 05. Oktober: Larry Fine, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler († 1975)
  • 05. Oktober: Lothar Zirngiebl, deutscher Entomologe und Schulleiter († 1973)
  • 05. Oktober: Michał Kondracki, polnischer Komponist († 1984)
  • 05. Oktober: Ray Kroc, Gründer von McDonald’s († 1984)
  • 05. Oktober: Zaharia Stancu, rumänischer Schriftsteller († 1974)
  • 06. Oktober: Bruno Balz, deutscher Text- und Schlagerdichter († 1988)
  • 06. Oktober: Gui Mombaerts, belgischer Pianist und Musikpädagoge († 1993)
  • 06. Oktober: Hoyt Ming, US-amerikanischer Old-Time-Musiker († 1985)
  • 07. Oktober: Hermann Busch, deutscher General († unbekannt)
  • 09. Oktober: Fritz Rémond junior, deutscher Schauspieler, Regisseur und Impresario († 1976)
  • 10. Oktober: Erwin Leuchter, argentinischer Musikwissenschaftler und Dirigent († 1973)
  • 12. Oktober: Jimmy Archey, US-amerikanischer Posaunist und Bandleader († 1967)
  • 12. Oktober: Pavel Reiman, tschechischer Schriftsteller und Literaturhistoriker († 1976)
  • 12. Oktober: Max Suhrbier, deutscher Politiker († 1971)
  • 12. Oktober: Peng Zhen, chinesischer Politiker († 1997)
  • 13. Oktober: Eduard Orth, deutscher Politiker († 1968)
  • 13. Oktober: Luther H. Evans, US-amerikanischer Politikwissenschaftler, UNESCO-Generaldirektor († 1981)
  • 14. Oktober: Learco Guerra, italienischer Radrennfahrer († 1963)
  • 15. Oktober: Amparo Poch y Gascón, spanische Medizinerin und Anarchistin († 1968)
  • 15. Oktober: Anton Sabel, deutscher CDU-Politiker († 1983)
  • 16. Oktober: Robert Scholz, österreichisch-amerikanischer Pianist, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 1986)
  • 17. Oktober: Irene Ryan, US-amerikanische Schauspielerin († 1973)
  • 18. Oktober: Friedrich Wilhelm Bogler, deutscher Maler († 1945)
  • 18. Oktober: Reinhold Henzler, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 1968)
  • 18. Oktober: Miriam Hopkins, US-amerikanische Schauspielerin († 1972)
Pascual Jordan

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. November: Friedel Apelt, deutsche Politikerin und Gewerkschaftsfunktionärin († 2001)
  • 01. November: Eugen Jochum, deutscher Dirigent († 1987)
  • 01. November: Nordahl Grieg, norwegischer Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker und Journalist († 1943)
  • 03. November: Bill Adams, englischer Fußballspieler († 1963)
Otto Bayer, 1952
Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald
Eugene Paul Wigner
  • 17. November: Eugene Paul Wigner, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1995)
  • 18. November: Lillian Fuchs, US-amerikanische Bratschistin, Musikpädagogin und Komponistin († 1995)
  • 20. November: Gianpiero Combi, italienischer Fußballspieler († 1956)
  • 20. November: Erik Eriksen, dänischer Politiker der rechtsliberalen Partei Venstre († 1972)
  • 20. November: Wolfgang Kunkel, deutscher Jurist und Rechtshistoriker († 1981)
  • 21. November: Walter Adolph, deutscher Priester († 1975)
  • 21. November: Ferenc Hirzer, ungarischer Fußballspieler und -trainer († 1957)
  • 21. November: Harald Lie, norwegischer Komponist († 1942)
  • 21. November: Isaac Bashevis Singer, Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger 1978 († 1991)
  • 22. November: Joe Adonis, italienischer Mafioso († 1971)
  • 22. November: Emanuel Feuermann, österreichischer Cellist († 1942)
  • 22. November: Jacques-Philippe Leclerc de Hauteclocque, französischer Generalmajor († 1947)
  • 22. November: Ethel Smith, US-amerikanische Organistin († 1996)
  • 23. November: S. O. Wagner, deutscher Schauspieler, Autor, Hörspielsprecher, Hörspiel- und Theaterregisseur († 1975)
  • 24. November: Heinrich Hemsath, deutscher Politiker († 1978)
  • 27. November: Franz Hofer, Gauleiter von Tirol und Vorarlberg († 1975)
  • 27. November: Hartwig Sievers, deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher († 1970)
  • 28. November: Franz Op den Orth, deutscher SPD-Politiker († 1970)
  • 28. November: Karl Maria Hettlage, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 1995)
  • 29. November: Carlo Levi, italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker († 1975)
  • 30. November: Leopold von Mildenstein, Journalist († 1968)

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strom Thurmond

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Bierstadt
Cecil Rhodes
  • 26. März: Cecil Rhodes, britischer Politiker und Regierungschef (* 1853)
  • 28. März: Conrad Wilhelm Hase, Gründer der Hannoverschen Architekturschule (* 1818)

Zweites Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans von Pechmann
Hubert Theophil Simar

Drittes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August Klughardt
Rudolf Virchow
Émile Zola

Viertes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Alfred Krupp

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1902 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: 1902 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien