Johannes Honsig-Erlenburg

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Johannes Honsig-Erlenburg ist seit 2006 Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, war von 2009 bis 2015 geschäftsführender Vorstand der Stiftung Herbert von Karajan, Osterfestspiele Salzburg und gehört seit 2017 dem Kuratorium der Salzburger Festspiele[1] an.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wuchs als Sohn einer musikbegeisterten Juristenfamilie auf und begann als Volksschulkind Klavier zu spielen. Schon als Gymnasiast studierte er am Mozarteum in Salzburg Klavier und Orgel, und war bis 2005 Organist in der Aigner Kirche.

Seit Mitte der 1990er Jahre ist Honsig-Erlenburg an der Neuausrichtung der Stiftung Mozarteum beteiligt, der er seit 2006 als Präsident vorsteht. In seine Präsidentschaft fallen unter anderem der Neubau der Propter Homines Orgel, finanziert durch eine Stiftung von Herbert Batliner, im Großen Saal des Mozarteums[2], die Akquise neuer nationaler und internationaler Förderer und eine verstärkte internationale Ausrichtung der Stiftung. Unter anderem wurde 2009 das erste kubanische Jugendorchester (Orquesta Sinfonica Juvenil del Lyceum Mozartiano de La Habana) - spezialisiert auf Wiener Klassik und kubanische Musik - über Initiative der Stiftung Mozarteum gegründet und zu Konzerten nach Europa eingeladen.[3]

Seit 1990 ist Johannes Honsig als Rechtsanwalt tätig. Er ist Vater von drei erwachsenen Kindern und in zweiter Ehe mit der Argentinierin Anna Avellaneda verheiratet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Salzburger Festspiele: Salzburger Festspiele / Die Organisation. Abgerufen am 29. August 2017 (österreichisches deutsch).
  2. Batliner stiftet Mozarteum neue Orgel - oesterreich.ORF.at. In: sbgv1.orf.at. Abgerufen am 2. Mai 2016.
  3. Kuba Projekt. In: Stiftung Mozarteum Salzburg. Abgerufen am 2. Mai 2016.