Johannes van Vloten

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Johannes van Vloten

Johannes van Vloten (* 18. Januar 1818 in Kampen, Niederlande; † 21. September 1883 in Haarlem) war ein niederländischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes van Vloten studierte Theologie und Philosophie an der Universität Leiden und bekam nach erfolgreicher Beendigung dieses Studiums eine Anstellung als Lehrer am Gymnasium in Rotterdam.

1854 heiratete er auch Johanna Elisabeth van Gennep, mit der er sieben Kinder hatte. Sein ältester Sohn Willem van Vloten war später ein Ingenieur im Hüttenwesen[1]. Im selben Jahr nahm Johannes van Vloten einen Ruf als Prof. für niederländische Sprache und Literatur an das Athenäum in Deventer an. Ab 1867 gab er dieses Amt auf und ließ sich als freier Schriftsteller in Haarlem nieder. Dort starb er dann auch im Alter von 70 Jahren am 21. September 1883.

Johannes van Vlotens literarisches Schaffen umfasst ein breites Spektrum. Kontrovers diskutiert wurde seine Doppelbiographie der Parteigänger des Prinzen von Oranien, Willem und Onno Zwier van Haren. Aber auch seine Pamphlete gegen die herrschende Orthodoxie wurden diskutiert. Zusammen mit Jan Pieter Land fungierte er als Herausgeber einer zweibändigen Werkausgabe Baruch Spinozas.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Montignys leven en dood in Spanne. Amsterdam 1853.
  • Leidens belegering en ontzet. Leiden 1854.
  • Nederlands opstand tegen Spanje. Haarlem 1858-72 (3 Bde.).
  • Middelburgs beleg en overgang. Middelburg 1874.
  • Baruch d'Espinoza. 2. Aufl. 1871.
  • Beknopt geschiedenis der nederlandsche letteren. 2. Aufl. Tiel 1871.
  • Leven en werken van Willem und Onno Zwier van Haren. 1871.
  • Nederlands schilderkunst. 1873.
  • Elisabeth Wolff. Haarlem 1880.
  • Nederlandsche aesthetika. 3. Aufl. 1882.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl-Peter Ellerbrock: Willem van Vloten (1855–1925), S. 98 In: Wolfhard Weber (Hrsg.) Ingenieure im Ruhrgebiet, Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien Band 17, Aschendorff Verlagsbuchhandlung, Münster 1999, ISBN 3-402-06753-6
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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