John Clements

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Sir John Selby Clements CBE (* 25. April 1910 in London; † 6. April 1988 in Brighton) war ein britischer Schauspieler, Theaterregisseur sowie Film- und Theaterproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sir John Clements war ein erfolgreicher Bühnenschauspieler, der in London zeitweise sogar ein eigenes Theater führte und immer wieder Leitungsaufgaben im Theaterbereich übernahm. Er war mit der Schauspielerin Kay Hammond verheiratet. Als Filmschauspieler trat er ab dem Jahr 1934 auf. Auch international den größten Erfolg hatte er mit Vier Federn. Clements arbeitete öfters mit dem Regisseur Alexander Korda zusammen, setzte aber den Schwerpunkt seiner schauspielerischen Tätigkeit beim Theater und hatte ab Beginn der 50er Jahre nur noch wenige Auftritte im Film. In den Adelsstand wurde Clements 1968 erhoben.[1] Er ist Stiefvater des Schauspielers John Standing.

Von 1966 bis 1973 war er Künstlerischer Leiter (Intendant und mehrfach Regisseur) des Chichester Festival Theatre.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1935: The Divine Spark
  • 1936: Was kommen wird (Things to Come)
  • 1936: Rembrandt
  • 1937: Tatjana (Knight without Armour)
  • 1938: South Riding
  • 1939: Vier Federn (The Four Feathers)
  • 1940: Convoy
  • 1942: Ships with Wings
  • 1943: Tomorrow We Live
  • 1943: Undercover
  • 1945: They Came to a City
  • 1949: Train of Events
  • 1958: Froschmann Crabb (The Silent Enemy)
  • 1963: Fesseln der Seele (The Mind Benders)
  • 1969: Oh! What a Lovely War
  • 1982: Gandhi

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 2: C – F. John Paddy Carstairs – Peter Fritz. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 94.