José Agustín Arango

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José Agustín Arango Remon (* 24. Februar 1841 in Panama-Stadt; † 10. Mai 1909) war Präsident der provisorischen Regierungsjunta nach der US-gestützten Unabhängigkeitserklärung Panamas von Kolumbien.

José Agustín Arango war der Sohn kubanisch-panamaischer Eltern. Er war als Geschäftsmann und Bankier tätig. Aus finanziellen Gründen war er sehr am Bau des Panamakanals interessiert. Aus diesem Grund trat er der von den USA unterstützten Unabhängigkeitsbewegung bei, welche die Unabhängigkeit von Kolumbien wollte. Nachdem das US-Militär 1903 das Gebiet besetzte und den unabhängigen Staat Panama ausriefen, wurde Arango als provisorischer Übergangspräsident der Regierungsjunta eingesetzt und war bis zum 20. Februar 1904 im Amt.[1] Bis zu seinem Tode im Jahr 1909 war er dann Außenminister.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gustavo A. Mellander: The United States in Panamanian Politics: The Intriguing Formative Years. Interstate Publishers, Daville IL 1971, OCLC 138568.
  • Julio Bautista Sosa: José Agustín Arango: su vida y su obra. Impr. López, 1948 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://rulers.org/rulp1.html#panama