Josef-Kardinal-Frings-Brücke (Düsseldorf)

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Koordinaten: 51° 11′ 54″ N, 6° 43′ 55″ O

Bundesstraße 1 Josef-Kardinal-Frings-Brücke
 Josef-Kardinal-Frings-Brücke
Nutzung Straßenbrücke
Überführt

Bundesstraße 1

Querung von

Rhein

Ort Düsseldorf, Neuss
Konstruktion Stahlhohlkastenbrücke
Gesamtlänge 780 Meter
Breite 30 Meter
Längste Stützweite 206 Meter
Fertigstellung 1951
Lage
Josef-Kardinal-Frings-Brücke (Düsseldorf) (Nordrhein-Westfalen)
Josef-Kardinal-Frings-Brücke (Düsseldorf)

Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke ist eine Straßenbrücke, die von Düsseldorf nach Neuss über den Rhein führt. Das bis dahin Südbrücke genannte Bauwerk ist seit dem 24. Juni 2006 nach dem in Neuss geborenen ehemaligen Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings benannt.[1] Allerdings wird die Brücke auch zehn Jahre nach der Umbenennung vom örtlichen Volksmund unverändert fast nur Südbrücke genannt.[2]

Die Vorgängerbrücke der Josef-Kardinal-Frings-Brücke wurde Ende der 1920er Jahre gebaut und am 12. November 1929 für den Verkehr freigegeben. Für Bau und Unterhaltung der Südbrücke war die „Düsseldorf Neußer-Brückenbau und Betriebsgesellschaft Düsseldorf“ gegründet worden.[3][Anm. 1] Die Straßenbrücke, gebaut für den aufkommenden Autoverkehr, hatte auch Gleise für die Straßenbahnverbindung Düsseldorf-Neuss. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie am 3. März 1945 von Einheiten der Wehrmacht gesprengt, um den alliierten Streitkräften den Übergang über den Rhein zu erschweren.

Die neue Südbrücke, erbaut zwischen 1950 und 1951 und eingeweiht am 17. November 1951, war bis zum Bau der Fleher Brücke die südlichste der Düsseldorfer Rheinbrücken. Von den anderen Düsseldorfer Rheinbrücken unterscheidet sich die Stahlbrücke durch ihre hellgrüne Farbe und die flache Erscheinung, die auf die Kastenform und die erstmals angewandte Schweißtechnik zurückgeht.

Die Brücke ist Bestandteil der Bundesstraße 1 und zu Stoßzeiten stark befahren, da sie einen Teil des Pendelverkehrs zwischen Düsseldorf und Neuss bewältigt und als Zubringer für die Bundesautobahn 57 dient.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Kölner Erzbischof kommt zur Namensgebung Landeshauptstadt Düsseldorf, 20. Juni 2006
  2. In: Express Online, Bericht vom 16. Dezember 2015. Ausführungen zu amtlichen Umbenennungen
  3. In: Haushaltsplan (der Landeshauptstadt Düsseldorf), Abschnitt V. Technik. 1937, S. [210]218.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In allen kommunalen Veröffentlichungen der Stadt Düsseldorf (Haushaltspläne und Verwaltungsberichte), sowohl vor 1945 wie auch danach bis zur Umbenennung, wird die Brücke als „Südbrücke“ bezeichnet.(Nachweise: Verwaltungsbericht 1928, S. [259]342 und Haushaltsplan 1996, S. [176]154)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]