Josef Anton Euseb von Beroldingen

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Josef Anton Euseb von Beroldingen (* 10. Oktober 1703 in Gündelhart; † 25. August 1776 ebenda) war Herr zu Gündelhart und Beerenberg.[1]

Er entstammt der thüringisch-deutschen Linie des Urner Adelsgeschlechts von Beroldingen. Seine Eltern waren Joseph Anton und Maria Barbara Elisabeth Roth von Schreckenstein.

Er studierte an der Universität Parma. 1725–1731 war er Oberhofmeister seines Onkels Coelestin von Beroldingen, des Fürstabts von Kloster Murbach im Elsass und anschließend Verweser des Hofmeisteramts. 1732–43 war er Landshofmeister der Fürstabtei St. Gallen und Vertrauter des Fürstabts Joseph von Rudolphi († 1740). 1743–69 war er Direktor der Kantone Allgäu, Hegau und Bodensee der schwäbischen Reichsritterschaft und 1743–1749 kaiserlicher Hofrat.

In erster Ehe war er ab 1733 mit Maria Anna, Freiin von Roll zu Bernau († 1750) verheiratet. Zu ihren fünf Kindern zählten Franz Cölestin von Beroldingen, Joseph Anton von Beroldingen (* 1738[2]) und Paul Joseph von Beroldingen. 1750 heiratete er Maria Febronia, Freiin von Freiberg-Eisenberg-Almendingen (geb. von Speth von Schülzburg; verw. 1749; † 1754).

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erkanntnuss der Heyligen; 1748

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theodor von Liebenau: Die Familie von Beroldingen; In: Jahrbuch der k.k. Heraldischen Gesellschaft »Adler«; NF Bd. 3; Wien 1893

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lorenz Hollenstein: Beroldingen, Josef Anton Euseb von. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  2. Urban Fink: Beroldingen, Joseph Anton von. In: Historisches Lexikon der Schweiz.