Joseph-Bernhart-Gymnasium

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Joseph-Bernhart-Gymnasium
JosephBernhartGymnasium.jpg
Schulform Gymnasium
Schulnummer 0343
Gründung 1972
Ort Türkheim
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 3′ 1″ N, 10° 38′ 21″ OKoordinaten: 48° 3′ 1″ N, 10° 38′ 21″ O
Träger Zweckverband Gymnasium Türkheim (Sachaufwand), Freistaat Bayern (Personalaufwand)
Schüler 721 [1]
Lehrkräfte 51 [2]
Leitung Josef Reif
Website http://www.gymnasium-tuerkheim.de/

Das Joseph-Bernhart-Gymnasium (kurz auch JBG) ist eine nach Joseph Bernhart (1881–1969) benannte staatliche weiterführende Bildungseinrichtung in Türkheim im oberschwäbischen Landkreis Unterallgäu. Zum Angebot der Schule gehören vier Fremdsprachen, ein Schulchor, eine Mensa und verschiedene Wahlkurse bzw. Arbeitsgemeinschaften. Auch eine Sternwarte ist vorhanden. Zurzeit (Stand: 21. September 2011) existieren 25 Klassen (plus Qualifikationsphase Q11 und Q12), das ergibt durchschnittlich 26,32 Schüler pro Klasse. Etwa 49,7 % der Schüler sind Jungen, ca. 50,3 % Mädchen.[3]

Ausbildungsrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das JBG bietet neben der naturwissenschaftlich-technologischen auch die neusprachliche Ausbildungsrichtung. Das wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium wird ab dem Schuljahr 2010/11 als dritte Ausbildungsrichtung geführt. Zusätzlich zu Englisch werden die Fremdsprachen Latein, Französisch und Spanisch angeboten. Im Schuljahr 2009/10 bot das Joseph-Bernhart-Gymnasium erstmals das Projekt „Chorklassen“ an.

Gebäude/Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das dreistöckige Hauptgebäude, das aus dem Grundgebäude und dem ersten, größeren, Anbau besteht, ist im modernen Stil errichtet und schließt an eine Doppelsporthalle an. Im Osten der Schule liegen ein Fußballfeld, eine 400-m-Bahn, Sprunggruben, zwei BeachVolleyballfelder und Hartplätze für Fußball, Handball sowie Basketball.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Joseph-Bernhart-Gymnasium nahm 1972 seinen Unterricht mit drei 5. Klassen auf und ist bis heute das einzige staatliche Gymnasium im Landkreis Unterallgäu.

Am 30. September 2005 wurde der zweite Anbau im Süden der Schule eröffnet, der Platz für vier Klassen bietet.

Am 7. September 2008 stellte eine Schülergruppe den europäischen Domino-Schulrekord mit 143.673 Steinen auf.[4] Am 6. September 2009 gelang es der Schülergruppe, einen weltweiten Dominoschulrekord mit 252 519 gefallenen Steinen aufzustellen. Des Weiteren brachen sie den vorigen Guinness-Weltrekord mit einer 22,27 Meter langen Domino-Wall.[5]

Seit dem Schuljahr 2009/10 verfügt die Schule über Schließfächer, die die Schüler bei einem externen Anbieter jährlich mieten können.

In den Schuljahren 2013/14 und 2014/15 wurde das Schulgebäude inklusive der Sporthalle umfassend saniert. Auch die Außenanlagen wurden 2015/16 saniert.

Partnerschaften und Austausche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2001 besteht eine Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium und Lyzeum im polnischen Gostyń.

Außerdem werden Austausche mit Oceanside (USA), Isbergues (Frankreich) sowie Dorchester (Großbritannien) durchgeführt, die in der Regel jährlich stattfinden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.km.bayern.de/schule/0343.html
  2. http://www.km.bayern.de/schule/0343.html
  3. Webseite der Schule, abgerufen am 21. Oktober 2011: http://www.gymnasium-tuerkheim.de/01-Schule/schule_allgemeines.htm
  4. Webseite der Schule, abgerufen am 8. September 2009: http://www.gymnasium-tuerkheim.de/08-Aktivitaeten/Domino-Schulrekord/Dominorekord%202008/2008_dominorekord.htm
  5. Webseite der Augsburger Allgemeinen, abgerufen am 8. September 2009: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Regioticker/regid,2_rtid,209379_puid,2_pageid,4735.html