Juan Orlando Hernández

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Juan Orlando Hernández

Juan Orlando Hernández (* 28. Oktober 1968 in Gracias, Lempira) ist ein honduranischer Rechtsanwalt und Politiker der Partido Nacional de Honduras. Seit Januar 2014 ist er Präsident von Honduras.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hernández studierte Rechtswissenschaften an der Universidad Nacional Autónoma de Honduras. Vom 25. Januar 2010 bis 13. Juni 2013 war er Nachfolger von José Alfredo Saavedra Parlamentspräsident des Nationalkongresses von Honduras; ihm folgte im Amt des Parlamentspräsidenten Mauricio Oliva. Als Nachfolger von Porfirio Lobo Sosa ist Hernández seit Januar 2014 Präsident von Honduras, nachdem er sich bei der Wahl im November 2013 gegen Xiomara Castro von der Partido Libertad y Refundación durchsetzen konnte. Die Präsidentschaftswahl in Honduras 2017 gewann Hernández erneut,[1] nachdem unmittelbar nach der Wahl bei der Auswertung der Stimmen sein Herausforderer Salvador Nasralla noch in Führung gelegen hatte. Verzögerungen bei der Auszählung und Manipulationsvorwürfe führten daraufhin immer wieder zu Unruhen und Protesten, woraufhin die Regierung nächtliche Ausgangssperren verhängt hatte. Am 17. Dezember 2017 erklärte das Oberste Wahlgericht Hernández mit knapp 43 Prozent der Stimmen zum Sieger, während Nasralla ca. 41,5 Prozent erreicht haben soll. Die Opposition erkannte das Ergebnis nicht an, obwohl ein Teil der Wahlzettel bereits neu ausgezählt worden war, ohne dass sich das Ergebnis geändert hatte.[2]

Hernández ist verheiratet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amerika21.de:Nach Wahlen in Honduras: Proteste trotz Ausgangssperren
  2. Wahlbehörde erklärt Hernández zum Sieger der Präsidentenwahl in Honduras“. Neue Zürcher Zeitung, 18. Dezember 2017.
VorgängerAmtNachfolger
Porfirio Lobo SosaPräsident von Honduras
seit 27. Januar 2014