Julius Mentz

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Julius Mentz (* 29. Januar 1845 in Brakupönen; † 21. März 1927 in Gumbinnen[1]) war Domänenpächter und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mentz besuchte das Gymnasium in Insterburg von 1858 bis 1863. Er studierte die Landwirtschaft in Jena und Berlin von 1868 bis 1871. Ab 1864 war er praktischer Landwirt und von 1875 bis 1905 Pächter der Königlichen Domäne Kampischkehmen. Weiter war er Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisvereins Gumbinnen, Amtsvorsteher und Standesbeamter.

Von 1893 bis 1912 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Gumbinnen 3 und die Deutschkonservative Partei.[2] Zwischen 1893 und 1913 war er auch Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Standesamt Gumbinnen: Sterberegister. Nr. 113/1927.
  2. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 9.
  3. Bernhard Mann (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 267 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 114–117.