Jungle Brothers

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Die Jungle Brothers in Hamburg, 1999

Die Jungle Brothers sind ein Hip-Hop-Duo aus New York City, das Mitte der 1980er als Trio gegründet wurde. Sie gehören zu den Begründern der Native Tongues.

Die Gründungsmitglieder der Gruppe waren der DJ und MC Afrika Baby Bam aus Brooklyn, der als Nathaniel Hall geboren wurde und sich nach Afrika Bambaataa benannte, sowie MC Mike G. (Michael Small) und DJ Sammy B (Sammy Burwell), beide aus Harlem. Ihr erstes Album Straight Out the Jungle erschien 1988 auf einem kleinen Label. Auf dem Album wurden afrozentristische politische Texte über Samples aus Jazz, Rock, Soul, Reggae, Spirituals und Blues gelegt und in Zusammenarbeit mit Produzent Todd Terry entstand ein House-Track. Viele der Innovationen der Jungle Brothers wurden in den folgenden Jahren von anderen Künstlern aufgegriffen.

1989 unterschrieb die Gruppe bei Warner Bros., die den Zweitling Done By the Forces of Nature herausbrachten. Das Album war tanzbarer und melodischer als das Debüt und die Texte waren noch mehr von ihren politischen Ideen geprägt.

Nach vier Jahren ohne Veröffentlichung erschien 1993 J. Beez wit the Remedy, das ursprünglich Crazy Wisdom Masters heißen sollte. Für ihr 97er Album Raw Deluxe unterschrieben die Jungle Brothers dann beim britischen Label Gee Street, auf dem auch V.I.P. (2000) und All that We Do (2002) erschienen. Letztes wurde von Todd Terry produziert und beinhaltet Techno- und Drum-and-Bass-Einflüsse. 2003 erschien You In My Hut Now bei ZYX.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
1989 Done by the Forces of Nature 41
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. November 1989
1997 Raw Deluxe 94
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 1997

weitere Alben

  • 1988: Straight out the Jungle
  • 1993: J. Beez wit the Remedy
  • 2000: V.I.P.
  • 2002: All That We Do
  • 2002: You in My Hut Now
  • 2006: I Got You

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1]
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
1988 Because I Got It Like That
Straight out the Jungle
98
(1 Wo.)
I’ll House You
Straight out the Jungle
22
(5 Wo.)
1989 Black Is Black / Straight out the Jungle
Straight out the Jungle
72
(2 Wo.)
1990 What U Waitin’ 4
Done by the Forces of Nature
35
(5 Wo.)
Doin’ Our Own Dang
Done by the Forces of Nature
33
(6 Wo.)
1996 Who Could It Be? 99
(1 Wo.)
1997 Brain
Raw Deluxe
52
(2 Wo.)
Jungle Brother
Raw Deluxe
18
(7 Wo.)
1998 I’ll House You ’98 26
(7 Wo.)
Because I Got It Like That ’98 32
(2 Wo.)
1999 V.I.P.
V.I.P.
85
(4 Wo.)
28
(3 Wo.)
Get Down
V.I.P.
52
(2 Wo.)
2000 Freakin’ You
V.I.P.
70
(1 Wo.)
2004 Breathe Don’t Stop 21
(5 Wo.)

weitere Singles

  • 1987: Jimbrowski
  • 1988: On the Run
  • 1989: Beyond This World
  • 1993: 40 Below Trooper
  • 1993: On the Road Again (My Jimmy Weighs a Ton)
  • 1996: How Ya Want It (We Got It)
  • 2002: You in My Hut Now
  • 2002: Do Your Thing
  • 2005: Beats on a String

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE UK