Lindweiler (Köln)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Köln-Lindweiler)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen von Köln
Lindweiler
Stadtteil 605 von Köln
Lage des Stadtteils Lindweiler im Stadtbezirk Köln-Chorweiler
Koordinaten 51° 0′ 12″ N, 6° 53′ 20″ OKoordinaten: 51° 0′ 12″ N, 6° 53′ 20″ O
Fläche 1,157 km²
Einwohner 3460 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 2990 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1888
Postleitzahl 50767
Vorwahl 0221
Stadtbezirk Chorweiler (6)
Verkehrsanbindung
Buslinien 121 125 127
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2015
Autobahn 1

Lindweiler ist ein Stadtteil im linksrheinischen Norden von Köln innerhalb des Stadtbezirks 6 (Chorweiler).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindweiler wird im Osten durch die Eisenbahnlinie Köln-Neuss-Krefeld begrenzt. Im Süden verläuft die A 1 und das Autobahnkreuz Köln-Nord. Westlich von Lindweiler verläuft die A 57 und der Stadtteil Köln-Pesch und nördlich verläuft der Autobahnzubringer von Chorweiler zur Bundesautobahn 57.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte Lindweilers geht zurück auf den erstmals im Jahre 1276 erwähnten Lindweiler Hof, von dem heute noch ein Fachwerk- und ein Backsteingebäude erhalten sind. Am 1. April 1888 wurde Lindweiler zusammen mit der bis dahin zuständigen Bürgermeisterei Longerich nach Köln eingemeindet. Im Jahre 1945 hat man im Stadtteil Notunterkünfte errichtet, von denen heute nichts mehr erhalten ist.

Die Fläche von Lindweiler beträgt 1,16 km² und kann sich nicht vergrößern.

Die vorhandene, bebaubare Fläche ist belegt, bebauungsfähige Baugrundstücke sind so gut wie nicht vorhanden. 1980 lebten in Lindweiler 4.473 Einwohner, 1990 4.076 Menschen und 1995 lebten noch 3.962 Einwohner im Stadtbezirk. Die Bevölkerungsdichte betrug 1995 3.401 Einwohner pro km²; diese lebten in 1.555 Haushalten. Das Zentrum in Lindweiler ist der Marienberger Hof. Hier befinden sich ein Bäcker sowie ein Lebensmittelgeschäft, eine Bar, ein Kiosk, ein Friseur sowie das Restaurant "Haus Lindweiler" mit Bundeskegelbahn. Gewerbetriebe haben sich an der Soldiner Straße und am Pescher Weg angesiedelt. Seit Mitte der 70er Jahre gibt es in Lindweiler einen praktischen Arzt und einen Zahnarzt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindweiler hatte im Jahre 1990 4.043 Einwohner. 1995 hatte sich die Einwohnerzahl um 98 auf 3.945 Menschen verringert. Im Stadtteil lebten im Jahr 2009 3.487 Einwohner auf 1,16 km² (Stand: 31. Dezember 2009).

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindweiler verfügt über eine Gemeinschaftsgrundschule und eine Förderschule. Am 15. Oktober 2010 hatte die Grundschule 105 Schüler.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/stadtteilinformationen_2010.pdf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Schuh: Kölns 85 Stadtteile Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Köln-Lindweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien