Königreich León

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Königreich León
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Hauptstadt León
Staatsform Königreich
Unabhängigkeit 913
Leon um 1030
Leon um 1030

Das Königreich León wurde 913 gegründet, als sich das Königreich Asturien nach dem Tod Alfons' III. des Großen auflöste. Hauptstadt war León.

Geschichte[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Gebiet konnte bereits unmittelbar nach Gründung des Königreiches nach Süden und Osten erweitert werden, die neu gewonnenen Territorien mit Burgen überziehend. In den folgenden Jahrzehnten wurden auch Galicien und Asturien wieder eingegliedert, so dass das Königreich als Nachfolgestaat des Königreichs Asturien gelten kann. In den 930er Jahren machte Ferdinand González die Grafschaft Burgos unabhängig und nannte das Land nach den vielen Burgen Kastilien. Er verbündete sich mit dem Kalifat von Córdoba gegen León, bis er 966 von Sancho dem Dicken aufgehalten wurde.

León wurde 1037 von König Ferdinand I. von Kastilien erobert, der auch den Titel „König von León“ annahm. Die beiden Königreiche brachen 1157 wieder auseinander, als König Alfons VII. eine Erbteilung unter seinen Söhnen vornahm. Um 1230 wurden sie von Ferdinand III. endgültig wieder im Königreich Kastilien vereinigt. Seither nannten sich die Könige von Kastilien auch Könige von León und führten den purpurnen Löwen im Wappen.

Galerie[Bearbeiten]

Neuzeit[Bearbeiten]

Im vereinigten Königreich Spanien wurde León zu einem Generalkapitanat, bis 1833 das Gebiet in Provinzen aufgeteilt wurde. Die ehemaligen Länder von León sind jetzt Teil der autonomen Gemeinschaften von Kastilien und León, Galicien, Extremadura, Asturien und Portugals.

Literatur[Bearbeiten]

  • Barton, Simon : The Aristocracy in Twelfth-Century León and Castile., Cambridge University Press, 1997 (englisch)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]