Kalixälven

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kalixälven
Kalixälv, Kalix älv
Lage des Kalixälv

Lage des Kalixälv

Daten
Lage Norrbottens län (Schweden)
Flusssystem Kalixälven
Quelle am Kebnekajse
68° 7′ 4″ N, 18° 31′ 41″ O
Mündung bei Kalix in den Bottnischen MeerbusenKoordinaten: 65° 49′ 52″ N, 23° 11′ 23″ O
65° 49′ 52″ N, 23° 11′ 23″ O
Mündungshöhe m ö.h.
Länge 461 km
Einzugsgebiet 18.130,1 km²[1]
Abfluss MQ
290 m³/s
Linke Nebenflüsse Tärendöälven
Rechte Nebenflüsse Kaitumälven, Ängesån
Durchflossene Seen Paittasjärvi, Kaalasjärvi, Kaitumjaure
Kleinstädte Kalix
Gemeinden Nikkaluokta
Der längste naturbelassene Fluss Schwedens
Kalixälven, von der alten Brücke der Erzbahn südl. von Kiruna

Kalixälven, von der alten Brücke der Erzbahn südl. von Kiruna

Der Kalixälven (auch Kalix älv) ist ein nordschwedischer Fluss, der vom Skandinavischen Gebirge in den Bottnischen Meerbusen fließt.

Den Hauptquellfluss des Kalixälven bildet der Visttasjohka. Dieser entspringt nördlich des Kebnekajse-Massivs unweit des Alesjaure und fließt in südöstlicher Richtung zum Paittasjärvi. Dieser gehört zu einem Seensystem, welches vom Kalixälven entwässert wird. Der Kalixälven hat eine Gesamtlänge von 450 Kilometern. Sein Einzugsgebiet umfasst ungefähr 18.000 km². Am Oberlauf befinden sich einige größere Seen (wie z. B. Paittasjärvi, Kaalasjärvi und Kaitumjaure) und Wasserfälle (wie z. B. Linafallet und Jockfallet). Der Kalixälven mündet bei Kalix in den Bottnischen Meerbusen. Die mittlere Wasserführung (MQ) beträgt 290 m³/s.

Der Kalixälven ist der längste naturbelassene Fluss Schwedens. Wichtige Nebenflüsse von rechts kommend sind Kaitumälven und Ängesån. Von links mündet der Tärendö älv, der an einer Flussbifurkation des Torneälven entsteht, in den Kalixälven.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kalixälven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sveriges Meteorologiska och Hydrologiska Institut (SMHI) - Län och huvudavrinningsområden i Sverige(PDF; 2,5 MB)