Karl Maßmann

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Karl Maßmann (* 9. Juni 1889; † 3. Februar 1956) war ein deutscher Bankdirektor.

Während seines Studiums wurde Maßmann Mitglied beim Verein Deutscher Studenten Berlin und beim Verein Deutscher Studenten Prag.[1] Er war während der Zeit der Weimarer Republik ein enger Berater des Reichskanzlers Heinrich Brüning. Bis 1934 leitete er die Deutschen Siedlungsbank. Bereits 1933 übernahm er den Bereich Organisation und Finanzen des VDA. 1938 wurde er Direktor der Landesbank der Provinz Schleswig-Holstein.[2] Noch im Frühjahr 1944 äußerte er sich im Bozner Tagblatt im nationalsozialistischen Sinne.[3] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Maßmann 1948 Direktor der Landesbank-Girozentrale Schleswig-Holstein.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Rudolf Paul Oßwald: VDSter – 50 Jahre Arbeit für Volkstum und Staat. Den Vereinen Deutscher Studenten zum 6. August 1931 gewidmet. Berlin 1931, S. 61–65.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Danielsen: Maßmann, Karl August Johannes. In: Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon, Bd. 1, Wachholtz Neumünster 1970, S. 198–199.
  • Marc Zirlewagen: Karl Maßmann. In: Ders. (Hrsg.): 1881–2006 – 125 Jahre Vereine Deutscher Studenten, Bd. 1: Ein historischer Rückblick. Pressburg 2006, S. 226–228.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Louis Lange (Hrsg.): Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931. Berlin 1931, S. 142.
  2. Gerhard Schneider: Lübecks Bankenpolitik im Wandel der Zeiten (1898–1978). Schmidt-Römhild, Lübeck 1979, S. 217.
  3. Bozner Tagblatt vom 20. April 1944, S. 2