Karl Schlösser (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karl Schlösser (* 14. Dezember 1934 in Demmin) ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Schriftsteller. Er ist Verfasser von regionalhistorischer Literatur und Belletristik.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Schlösser verlebte seine Kindheit in Demmin und wurde hier 1945 als Elfjähriger Zeuge einer Massenselbsttötung von Einwohnern der Stadt.[1][2]

Nach dem Krieg erlernte er den Beruf des Uhrmachers und machte sich später als Handwerksmeister selbständig. Von 1963 bis 1973 leitete er das Arbeitertheater in Demmin. Während dieser Zeit erhielt er am Landestheater Anklam eine Regieausbildung.

Karl Schlösser leitete von 1969 bis 1990 am Kreiskulturhaus in Demmin Erwachsenen- und Kinderzirkel für Plastik und Malerei. Anschließend war er bis 2003 Mitarbeiter der Archivbibliothek des Kreisheimatmuseums Demmin. Danach war er dort weiter ehrenamtlich tätig. Dort konnte er auch mehrfach seine Bilder ausstellen.[3] Weitere Ausstellungen präsentierte er im Raum Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in Berlin, Itzehoe und Demmin.

Seine Frau Lilo Schlösser (* 13. September 1940 in Beuthen) ist ausgebildete Pädagogin und ebenfalls künstlerisch tätig.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 ist Karl Schlösser vermehrt schriftstellerisch tätig. So veröffentlichte er mehrere Bücher zu regionalhistorischen Themen, Sammlungen von Sagen aus der Vorpommern und Belletristik.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Selbsttötung in Demmin bei planet-wissen.de.
  2. Beate Lakotta: Tief vergraben, nicht dran rühren bei Spiegel-Wissen
  3. Malerei von Karl Schlösser (Ausstellung)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]