Kehlen (Meckenbeuren)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

47.6863333333339.5485277777778406Koordinaten: 47° 41′ 11″ N, 9° 32′ 55″ O

Kehlen
Gemeinde Meckenbeuren
Ehemaliges Gemeindewappen von Kehlen
Höhe: 406 m
Eingemeindung: 1972
Postleitzahl: 88074
Vorwahl: 07542

Kehlen ist ein Ortsteil der Gemeinde Meckenbeuren.

Geschichte[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Verena

Kehlen wird erstmals um 817 als „Kelinga“ erwähnt. Im Jahre 1150 wird erstmals eine Kirche in Kehlen erwähnt. Zu dieser Zeit heißt das Dorf Chelun. Kehlen darf neben Brochenzell und Ailingen zu den ältesten Siedlungen dieser Gegend gezählt werden. Bis 1803 gehörte Kehlen zur kreuzlingischen Herrschaft Hirschlatt, kam dann mit dieser an Hohenzollern-Hechingen und schließlich 1813 an das Königreich Württemberg. Die im gleichen Jahr gebildete Gemeinde Hirschlatt umfasste den alten Herrschaftsbereich. 1937 entstand aus Teilen der Gemeinde Meckenbeuren und der aufgelösten Gemeinde Hirschlatt die Gemeinde Kehlen. Am 1. Mai 1972 wurde Kehlen nach 35 Jahren Selbständigkeit nach Meckenbeuren eingemeindet.

Die Ortschaft[Bearbeiten]

Kehlen ist seit je römisch-katholisch geprägt. Bereits 1150 wird eine Kirche in Chelun erwähnt. Die heutige Kirche wurde in 1967–1968 erbaut.[1] Neben der Kirche St. Verena liegt das Pfarrhaus, das katholische Gemeindehaus und der Kindergarten. Durch die Ortschaft fließt außerdem die Schussen. Auf der anderen Uferseite befinden sich Dorfgemeinschaftshaus, Festhalle und Schule.

Gliederung[Bearbeiten]

Kehlen gliedert sich in 15 Teilorte: Kehlen, Reute, Buch, Sibratshaus, Sassen, Schürten, Gerbertshaus, Gunzenhaus, Lochbrücke, Sammletshofen, Holzreute, Hechelfurt

Politik[Bearbeiten]

Da Kehlen 1972 eingemeindet wurde, gibt es heute einen Ortschaftsrat, dieser tagt im früheren Rathaus, dem Dorfgemeinschaftshaus. Ortsvorsteher ist Franz Assfalg (CDU).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen symbolisiert die Verbindung der beiden Gemeindeteile links und rechts der Schussen. Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber (Weiß) über einem blauen Schildfuß eine gemauerte rote Brücke mit einem ganzen Bogen in der Mitte und je einem halben Bogen an den Seiten.

Das Wappen wird seit der Auflösung der Gemeinde 1972 nicht mehr amtlich geführt, wird jedoch inoffiziell als Ortschaftswappen verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Ruhland: Wie eine Siedlung im Dorf. Die katholische Kirche St. Verena in Meckenbeuren-Kehlen. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 33. Jg. 2004, Heft 2, S. 123 f. (PDF)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kehlen (Meckenbeuren) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien