Ken Hyder

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Ken Hyder (* 29. Juni 1946 in Dundee, Schottland, Vereinigtes Königreich) ist ein britischer Ethno-Jazzmusiker (Schlagzeug, Perkussion, Komponist).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hyder begann als Jugendlicher zunächst unter dem Einfluss von Elvin Jones und Paul Motian mit dem Schlagzeugspiel. Er entdeckte das Potenzial der schottischen Folkmusik für den Jazz. Bereits Ende der 1960er stellte er die Gruppe Talisker zusammen, die regelmäßig im Little Theater Club Londons auftrat und sich dem Crossover von Free Jazz und keltischer Musik widmete. Er nahm mit der Band mehrere Platten auf und tourte durch ganz Europa. Später interessierte er sich auch für die Musik der Eskimos und für den Kehlkopfgesang, wie er in Tuva praktiziert wird. Im Bardo State Orchestra, das auch Einspielungen mit Mönchen aus Tibet vornahm, arbeiteten Jim Dvorak, Marcio Mattos und er die energetischen Gemeinsamkeiten von freiem Jazz und tibetischer Musik überzeugend heraus. Daneben nahm er mit Maggie Nicols, mit Sainkho Namtchylak, mit Tim Hodgkinson und mit Elton Dean auf.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ken Hyder, Vladimir Miller Cold Warm (eastov 2015)
  • The Known Is in the Stone (Impetus 1998) mit Dave Brooks, Pete McPhail, Don Paterson, Marcio Mattos, Maggie Nichols
  • Valentina Ponomareva, Ken Hyder, Tim Hodgkinson The Goose (Megaphone/Woof 1992)
  • Land of Stone (Japo 1977, mit John Rangecroft, Davie Webster, Ricardo Mattos, John Lawrence, Marcio Mattos sowie Brian Eley, Frankie Armstrong, Maggie Nichols, Phil Minton)
  • Dreaming of Glenisla (Caroline/Reel Recordings, rec. 1974/75)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]