Kerstin Gier

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Kerstin Gier auf der Premiere des Films Saphirblau. (2014)

Kerstin Gier, Pseudonyme Jule Brand und Sophie Bérard (* 8. Oktober 1966 bei Bergisch Gladbach) ist eine deutsche Schriftstellerin, die überwiegend Frauenliteratur und Fantasy-Jugendbücher verfasst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerstin Gier studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, bevor sie zur Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie wechselte und als Diplom-Pädagogin abschloss. Nach mehreren Beschäftigungen begann sie 1995, Frauenromane zu schreiben. Sie wohnt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kürten.[1]

Ihr erstes Buch Männer und andere Katastrophen (1996) wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle 1999 verfilmt. Mit der dreibändigen Reihe über die Abenteuer von Gwendolyn und Gideon in London (Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün) verfasste sie erstmals einen Jugend- und Fantasyroman. Am 20. Juni 2013 wurde der Bestseller Silber-Trilogie veröffentlicht. 2017 erschien die Romanverfilmung Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010 LovelyBooks Leserpreis in der Kategorie Kinder-/Jugendbuch für Saphirblau
  • 2013 LovelyBooks Leserpreis als Beliebtester LovelyBooks Autor und in der Kategorie Jugendbuch für Silber – Das erste Buch der Träume
  • 2014 LovelyBooks Leserpreis als Beliebtester LovelyBooks Autor und in der Kategorie Jugendbuch für Silber – Das zweite Buch der Träume
  • 2015 LovelyBooks Leserpreis in den Kategorien Jugendbuch und Bestes Buchcover für Silber – Das dritte Buch der Träume
  • 2017 LovelyBooks Leserpreis in der Kategorie Jugendbuch für Wolkenschloss

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sämtliche Romane für Erwachsene wurden in der Verlagsgruppe Lübbe in Bergisch Gladbach (seit 2010 Köln) veröffentlicht. Die Jugendbücher erscheinen häufig bei Arena, die Silber-Trilogie im Fischer FJB Verlag. Mehrere Romane wurden ins Tschechische und Litauische übersetzt.

Kleinserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Braut sagt leider nein. 1997, ISBN 978-3-404-16159-1.
  2. Ein unmoralisches Sonderangebot. 2008, ISBN 978-3-404-16255-0.

Judith Raabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Männer und andere Katastrophen. 1996, ISBN 978-3-404-16152-2.
  2. Fisherman's Friend in meiner Koje. 1998, ISBN 978-3-404-16172-0.

Mütter-Mafia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Mütter-Mafia. 2005, ISBN 978-3-404-15296-4.
  2. Die Patin. 2006, ISBN 978-3-404-15462-3.
  3. Gegensätze ziehen sich aus. 2009 ISBN 3-404-15906-3.
  4. Die Mütter-Mafia und Friends. 2011 ISBN 978-3-404-16043-3.

Einzelbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugendbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edelstein-Trilogie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rubinrot. 2009, ISBN 978-3-401-06334-8. (Verfilmung)
  2. Saphirblau. 2010 ISBN 978-3-401-06347-8. (Verfilmung)
  3. Smaragdgrün. Dezember 2010, ISBN 3-401-06348-0. (Verfilmung) (Buch: Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 20. Dezember 2010 bis zum 2. Januar 2011)

Silber-Trilogie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Silber. Das erste Buch der Träume. Fischer FJB, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-8414-2105-0; als Hörbuch, gelesen von Simona Pahl (8 CDs – 9 Stunden 35 Minuten), Argon, Berlin 2013, ISBN 978-3-8398-4050-4.
  2. Silber. Das zweite Buch der Träume. Fischer FJB, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-8414-2167-8. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 7. Juli bis zum 3. August 2014)
  3. Silber. Das dritte Buch der Träume. Fischer FJB, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-8414-2168-5. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 17. bis zum 23. Oktober 2015)

Einzelbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erschienen unter Jule Brand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erschienen unter Sophie Bérard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kerstin Gier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorin Kerstin Gier. Zwischen Glamour und Unkraut, Kölner Stadt-Anzeiger vom 7. Juni 2013, abgerufen am 19. Januar 2016.
  2. Männer und andere Katastrophen. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  3. Rubinrot. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  4. Die Mütter-Mafia. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  5. Saphirblau. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  6. Die Müttermafia-Patin. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  7. Smaragdgrün. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  8. Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  9. Für jede Lösung ein Problem. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  10. Die Braut sagt leider nein. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  11. Lügen, die von Herzen kommen. Abgerufen am 22. Mai 2020.