Killer Mike

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Killer Mike
Killer Mike
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Monster
  US 10 29.03.2003 (10 Wo.)
I Pledge Allegiance to the Grind II
  US 178 26.07.2008 (1 Wo.)
Pl3dge
  US 115 04.06.2011 (… Wo.)
Singles[1]
A.D.I.D.A.S.
  US 60 15.02.2003 (9 Wo.)
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Killer Mike (* 20. April 1975 in Atlanta, Georgia; bürgerlich Michael Render) ist ein US-amerikanischer Rapper aus dem Umfeld von OutKast und gehört der zweiten Generation der Dungeon Family an. Er gilt als Vertreter des Hardcore- und Dirty-South-Raps.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Render begann seine Rap-Karriere unter dem Namen "Skunk" (Stinktier). Den Namen Killer Mike erhielt er zu High-School-Zeiten von einem lokalen DJ, nachdem er einen Rap-Contest dominiert hatte.[2] Die breite Öffentlichkeit wurde zum ersten Mal auf Killer Mike aufmerksam als er einen Gastauftritt auf OutKasts Single The Whole World hatte. Sein eigener Durchbruch folgte dann etwa zwei Jahre später, mit dem Song A.D.I.D.A.S., bei dem Big Boi mitwirkte. Das dazugehörige Album Monster erreichte in den USA die Top 10. Im Jahr 2010 nahm er an der amerikanischen MTV-Show "Made" als Coach teil und brachte den selbsternannten "Nerd" James Padgett innerhalb von vier Wochen dazu, zu einem echten Rapper zu werden.

Politisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Killer Mike wuchs als Kind politisch engagierter Eltern auf. In seiner Jugend engagierte er sich in Atlanta für Anti-Gewalt-Programme und Bildungsprogramme für Kinder.[2] Aufsehen erregte eine spontane Rede vom 24. November 2014, als im Todesfall Michael Brown die Grand Jury entschied kein Verfahren einzuleiten. Killer Mike eröffnete sein Konzert in Saint Louis, Missouri am Abend mit einer tränenerstickten Ansprache, in der er auf seine Kinder verwies und welche Angst er mittlerweile um diese habe. Eine Videoaufzeichnung der Rede erreichte in den USA ein nationales Publikum.[3]

Politisch betätigte sich Killer Mike als er ab 2015 die US-Präsidentschaftskandidatur des Demokraten Bernie Sanders unterstützte. Killer Mike zitierte vor allem Sanders Bestreben, den Voting Rights Act wieder durchzusetzen. Laut Killer Mike ist Sanders der erste Politiker zu Mikes Lebzeiten, dessen Programm direkt wie eine Fortsetzung der Philosophie von Martin Luther King wirke. Er verkündete seine Unterstützung mehrfach öffentlich und drehte eine Reihe von Youtube-Videos mit Sanders, die über eine Million Aufrufe hatten.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Monster
  • 2005: Ghetto Extraordinary
  • 2006: I Pledge Allegiance to the Grind
  • 2008: I Pledge Allegiance to the Grind II
  • 2009: Underground Atlanta
  • 2011: Pl3dge
  • 2012: R.A.P. Music

Kollaborationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mixtapes (mit DJ Drama)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Gangsta Grillz, Vol. 6

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Akshon
  • 2003: A.D.I.D.A.S.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Grammy Award zusammen mit OutKast für The Whole World als Best Rap Performance by a Duo or Group

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b US-Charthistorie
  2. a b c Jonah Bromwich Bernie Sanders Has Killer Mike in His Corner, The New York Times 8. Januar 2016
  3. Jon Caramarica: Viscerally Facing Up to Ferguson, The New York Times 3. Dezember 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]