Bernie Sanders

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Bernie Sanders (2016) Unterschrift

Bernard „Bernie“ Sanders (* 8. September 1941 in New York City) ist ein US-amerikanischer parteiloser Politiker, der seit 2007 den Bundesstaat Vermont im US-Senat vertritt. Von 1991 bis 2007 war Sanders Mitglied des Repräsentantenhauses. Im Senat gehört er der Fraktion der Demokratischen Partei an. Sanders trat in der Vorwahl der Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2016 an und war deshalb zeitweilig als Demokrat registriert. Mit seiner Kampagne gewann er für seine Reformvorstellungen insbesondere viele Junge und Linke in den USA und unterlag nach einem lange offenen Rennen der schließlich nominierten Hillary Clinton.

Sanders bezeichnet seine politische Orientierung als „democratic socialism“ (etwa: Demokratischer Sozialismus).[1]

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernie Sanders (1959)

Bernard Sanders wurde in Brooklyn im Osten von New York geboren, wo er seine komplette Jugend verbrachte. Sein älterer Bruder Lawrence „Larry“ (* 25. April 1934)[2] und er waren die Söhne von Eli(as) Sanders (1904–1962) und dessen Ehefrau Dorothy „Dora“ (geb. Glassberg; 1912–1960). Der Vater war 1921 im Alter von 17 Jahren mit dem Namen Eliasz Gitman aus dem im südlichen Polen (Woiwodschaft Kleinpolen) gelegenen Dorf Słopnice (Landkreis Limanowa) in die Vereinigten Staaten eingewandert.[3] Die Mutter wurde in New York als Tochter ebenfalls jüdischer Eltern geboren, die etwa um 1904 aus dem östlichen Polen (Powiat Radzyński/Woiwodschaft Lublin, zu dieser Zeit noch zum zaristischen Russland gehörend) in die Vereinigten Staaten eingewandert waren. Eli Sanders’ Job als Verkäufer von Farblacken ernährte die kleine Familie, erlaubte aber kaum Luxus. Sanders sagt, dass ihn das nachhaltig geprägt und politisiert habe:[4][5][6][7]

“It’s not that we were poor, but [there was always] the constant pressure of never having enough money. … The money question to me has always been very deep and emotional.”

„Es war nicht [gerade] so, dass wir arm waren, aber [es gab immer] den permanenten Druck, nie genug Geld zu haben. … Die Geld-Frage betraf mich immer sehr tief und emotional.“

Bernie Sanders: The Jews of Capitol Hill: A Compendium of Jewish Congressional Members (Kurt Stone)

Sanders pflegt enge Beziehungen zur Heimat seines Vaters, der südpolnischen Gemeinde Słopnice, die er mit seinem Bruder zuletzt 2013 besuchte.[8] Seine Mutter starb 1960 im Alter von 48 Jahren kurz nach dem Schulabschluss ihres Sohnes.

Ausbildung und frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sanders besuchte die P. S. 197 Elementary School[9] und gewann während dieser Zeit mit seiner Mannschaft die Stadtbezirksmeisterschaft (Borough Championship) im Basketball.[10] An den Nachmittagen besuchte er eine hebräische Schule und feierte 1954 seine Bar Mitzwa. Danach wechselte er zur James Madison High School, in Midwood. Sanders war ein talentierter Mittelstrecken- und Crossläufer (u.a. kam er bei den 1957er Brooklyn-Bezirksmeisterschaften im Meilenlauf mit der Zeit von 4:37 min als Dritter ins Ziel) und wurde Co-Kapitän der Leichtathletikteams dieser Schule.[10][11] Durch seinen älteren Bruder Larry wurde Bernie Sanders früh an politisches Handeln herangeführt. Larry Sanders war am Brooklyn College Vorsitzender der Young Democrats of America, der Jugendorganisation der Demokratischen Partei, und nahm seinen jüngeren Bruder mit zu den verschiedenen Meetings.[5] Sanders sagt, dass ihm dann vor allem der Aufstieg Adolf Hitlers die Bedeutung von Politik beigebracht habe.[12][13]

1959 studierte Sanders zunächst ein Jahr Psychologie am Brooklyn College der City University of New York, bevor er zur University of Chicago wechselte und dort Soziologie, Geschichte und Psychologie belegte.[14] Sanders schreibt allerdings in seiner Autobiographie Outsider in the House, dass er den regulären Unterricht an der Uni stark vernachlässigte, stattdessen – autodidaktisch – die Werke von Jefferson, Lincoln, Marx, Friedrich Engels, Trotzki, Debs und Freud verschlang. „I read everything I could get my hands on—except what I was required to read for class.“ (deutsch: „Ich las alles, was immer ich in die Hand bekommen konnte – außer den Büchern, die für den Unterricht erforderlich waren.“)[5] Er begeisterte sich für den Sozialismus, trat der Young People’s Socialist League, der Jugendorganisation der Sozialistischen Partei der USA bei, wurde beim Congress of Racial Equality (CORE) aktiv, war einer der Initiatoren des Student Nonviolent Coordinating Committee und organisierte 1962 ein Sit-in gegen die Rassentrennung in den zur Universität gehörenden Studentenwohnheimen. 1963 nahm er am Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit teil.[15] Sein Studium finanzierte er mit Teilzeitjobs, Zuschüssen und Darlehen.[15][15][16] 1964 schloss er dieses mit einem Bachelor of Arts in Politikwissenschaft ab.[17][18]

Im selben Jahr heiratete er in Baltimore, in erster Ehe, Deborah Shiling, die er während seiner Studienzeit kennengelernt hatte.[14][19] Ebenfalls im Jahr 1964 verbrachte er mit seiner Frau sechs Monate im 1935 von rumänischen und jugoslawischen jüdischen Immigranten gegründeten Kibbuz Sha'ar HaAmakim in der Nähe von Kirjat Tiw’on Bezirk Haifa im Norden Israels. Er war von der linksgerichteten zionistischen Bewegung Hashomer Hatzair eingeladen worden.[20][21][22][23] Sein Aufenthalt in dem Kibbuz war aber weniger religiös motiviert noch vom Zionismus bestimmt. Sanders wollte das Wirtschaften in einer kleinen Gemeinde kennenlernen und lernte dort ganz nebenbei – wie er später einmal bemerkte – „…that you could have a community in which the people themselves actually owned the community“. (deutsch: „… dass Menschen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschließen könnten, in der ihnen [denjenigen, die die Gemeinschaft gegründet haben], diese Gemeinschaft tatsächlich auch gehört.“).[15]

Wieder zurück in den USA, ließen seine Frau und er sich in Vermont nieder und kauften für 2.500 US-Dollar ein 85 Acres großes Grundstück in Middlesex im Washington County (einige Meilen nördlich von Montpelier).[24] Sanders finanzierte den Kauf aus einer kleinen Erbschaft, die ihm sein 1962 verstorbener Vater hinterlassen hatte.[25] Zu dieser Zeit wurde eine große Anzahl Menschen des so genannten „Counterculture movement“ („Gegenkultur-Bewegung“), insbesondere die so genannten Back-to-the-Land-Hippies, von den grünen Bergen Vermonts angezogen. John Pollack schätzte, dass im Jahre 1970 etwa 36.000 Hippies nach Vermont eingewandert waren – rund 33 Prozent der Einwohner des Bundesstaates im Alter zwischen 18 und 34. Und Yvonne Daley (The Hippie Legacy., 1983) zählte insgesamt 75 Kommunen in Vermont in der Zeit 1968 bis 1974.[26][27]

Sanders liebte das Leben auf dem Land:

“When I was a kid, I always had a strong feeling for country life. I was not a fan of big cities. After I was married … we bought some land in Vermont. We went up there for basically the same reason, I think, that many others have gone up there: its a beautiful state.”

„Als Kind liebte ich das Landleben. Große Städte konnten mich nicht begeistern. Nachdem ich geheiratet hatte … kauften wir ein Stück Land in Vermont. Ich glaube, wir zogen da hinauf hauptsächlich aus demselben Grund, aus dem viele andere dorthin gezogen sind: Es ist [einfach] ein wundervoller Staat.“

Bernie Sanders: The Jews of Capitol Hill: A Compendium of Jewish Congressional Members (Kurt F. Stone)

In Folge lebten seine Frau und er in einem baufälligen Haus, das sich auf dem Grundstück befand und bis dahin für das Eindampfen von Ahornsaft zu Sirup bzw. Ahornzucker benutzt worden war. Es gab keine Elektrizität und kein fließendes Wasser.[19] In einem Interview mit der Zeitschrift Atlantic beschrieb Sanders jedoch, was er damals empfand:

“It was just fantastic. … I mean, I grew up in a three-and-a-half-room apartment, never owned a damn thing, and owning a piece of land I could walk on was just incredible! This brook is my brook! This tree is my tree!”

„Es war einfach fantastisch. … Ich meine, ich bin in einer Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung aufgewachsen, hab’ nie irgendetwas mein eigen nennen können, und ein eigenes Stück Land zu besitzen, auf dem ich herumspazieren konnte, war einfach ein unglaubliches [Gefühl]! Dieser Bach [hier] ist mein Bach! Dieser Baum [hier] ist mein Baum!“[25]

Bernie und Jane Sanders bei einem Wahlkampfauftritt (2016)

Sanders arbeitete in dieser Zeit als Zimmermann, Dokumentarfilmer, freier Autor und Direktor der American People’s Historical Society. 1979 drehte er einen Dokumentarfilm über den amerikanischen Sozialisten und mehrmaligen Präsidentschaftskandidaten Eugene V. Debs, in dem er selbst die Reden Debs' nachsprach.[28][29]

Als seine kinderlos gebliebene Ehe mit Deborah Shiling im Jahre 1966 geschieden wurde, ging Sanders zunächst nach New York zurück, nahm Gelegenheitsjobs an – arbeitete u. a. als Helfer in einem psychiatrischen Krankenhaus – und unterrichtete für kurze Zeit Kinder im Vorschulalter für das Head-Start-Programm.[5][5] 1968 kehrte er aber wieder nach Vermont zurück und arbeitete u. a. als Rechercheur für die Steuerbehörde (Vermont Department of Taxes) und für die 1974 gegründete NGO Bread and Law Task Force, die versuchte, die Ernährung von Menschen mit geringem Einkommen zu verbessern.

In New York hatte Sanders Susan Campbell Mott kennengelernt. Er kaufte ein Grundstück in der im nordöstlichen Vermont gelegenen 200-Seelen-Gemeinde Stannard, Caledonia County, um dort mit Mott zusammenzuleben. Am 21. März 1969 wurde der gemeinsame Sohn Levi Noah geboren. Das Paar trennte sich 1971 und Sanders zog – gemeinsam mit seinem Sohn – nach Burlington.[19][30][15][18]

Seit 1988 ist er mit seiner zweiten Ehefrau Jane O’Meara Sanders verheiratet.

Politische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liberty Union (LU)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 1970er Jahre wurde Sanders Mitglied der noch jungen Liberty Union Party (LU), einem Ableger der Antikriegsbewegung in Vermont.[31][32] Danach trat er als Kandidat der LU bei einer ganzen Reihe von Wahlen an: 1972, um den durch den Tod von Senator Winston L. Prouty vakant gewordenen Senatssitz; ebenfalls 1972 um das Gouverneursamt von Vermont, das jedoch vom Demokraten Thomas P. Salmon gewonnen wurde. Sanders konnte nur 1,5 Prozent der Stimmen gewinnen.[18] 1974 bewarb er sich erneut um den Senatorenposten. Auch bei dieser Wahl, die der Demokrat Patrick Leahy für sich entscheiden konnte, gelang es Sanders lediglich, 4,1 Prozent der Stimmen auf sich zu vereinigen.[18] 1976 versuchte er ein weiteres Mal den Gouverneursposten zu erringen. Die Wahl wurde aber vom Demokraten Richard A. Snelling gewonnen. Sanders errang nur 6,1 Prozent der Stimmen.[18][17] 1977 verließ Sanders die LU und arbeitete in Folge als Autor und Direktor der Non-Profit-Organisation American People’s Historical Society.[33]

Bürgermeister von Burlington[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernie Sanders (1991)

1981 bewarb sich Sanders – diesmal als unabhängiger Kandidat – um das Amt des Bürgermeisters von Burlington, der größten Stadt Vermonts, und schlug den Demokraten Gordon H. Paquette, der das Amt seit 1971 innehatte, nach vier Wahlgängen mit einer hauchdünnen Mehrheit von zwölf Stimmen.[34] In dieses Amt wurde er insgesamt dreimal wiedergewählt. Die New York Times nannte ihn 1987 unter den 20 besten Bürgermeistern der Vereinigten Staaten; der U.S. News and World Report hob als seine Leistungen bezahlbar gebliebene Immobilien und geringe Vermögenssteuern sowie den Einsatz für kommunale Selbstverwaltung hervor.[35] The Nation lobte Sanders rückblickend 2015 dafür, dass er Burlington den Weg dahin gewiesen habe, dass die Stadt heute als umweltfreundlich und lebenswert gilt, mit guter Wirtschaftsleistung und geringer Arbeitslosigkeit.[36]

Repräsentantenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 bewarb er sich zunächst erfolglos um einen Sitz im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Erst bei der Wahl 1990 konnte Sanders mit Unterstützung der National Rifle Association[37] eine Mehrheit erreichen und besiegte Peter P. Smith, gegen den er zwei Jahre zuvor verloren hatte. Sanders war von 1991 bis 2007 Mitglied des Repräsentantenhauses und damals der einzige parteilose Abgeordnete sowie derjenige mit der insgesamt längsten Mandatszeit als Unabhängiger. Er vertrat dort den Bundesstaat Vermont, der nur über einen Sitz im Repräsentantenhaus verfügt. Sanders wurde sechsmal wiedergewählt (1992: 57,8 %, 1994: 49,9 %, 1996: 55,2 %, 1998: 63,4 %, 2000: 69,2 %, 2002: 64,3 %, 2004: 68,8 %).

Senat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Wahl zum US-Senat am 7. November 2006 kandidierte er für den Sitz des nicht mehr antretenden Jim Jeffords. Er gewann als Unabhängiger gegen den Kandidaten der Republikanischen Partei, Richard Tarrant, mit 65,4 Prozent der Stimmen die Wahl.[38] Sanders trat sein Mandat im US-Senat am 3. Januar 2007 an. Bei der Wahl am 6. November 2012 wurde er mit 71 Prozent der Stimmen gegen den Republikaner John MacGovern wiedergewählt. Seit 3. Januar 2013 führt er den Vorsitz im Kriegsveteranenausschuss des Senats. Er schloss sich lange Zeit der Fraktion der Demokratischen Partei an und trat dieser am 5. November 2015 bei.[39]

Präsidentschaftskandidatur 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernie Sanders (2016)
Sanders vor einer Menge politischer Anhänger (2015)
Sanders während der Memorial Day Ceremony 2016 im Presidio von San Francisco

Am 30. April 2015 kündigte Sanders in Washington seine Kandidatur für die Vorwahlen der Präsidentschaftswahl 2016 an.[40] Seinen Wahlkampf begann er am 26. Mai 2015 in Burlington.[41]

Sanders entwickelte sich zu einem ernst zu nehmenden Kandidaten gegen die zuvor als kaum besiegbar geltende Hillary Clinton. Laut einer Umfrage des republikanischen Meinungsforschungsinstituts Frank Luntz war er im Februar 2016 bei 31 % der 18-bis-26-Jährigen der Politiker, den sie am meisten mögen und respektieren (im Vergleich dazu Barack Obama: 18 %, Hillary Clinton: 11 %, Donald Trump: 9 %).[42] Entsprechend fand sein Wahlkampf auch stärker als bei anderen Kandidaten in den sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und Twitter statt.[43]

Am 2. Juli 2015 verkündete Sanders, dass er seit dem 30. April 2015 rund 15 Millionen US-Dollar an Spenden für den Wahlkampf eingenommen habe. Dabei beliefen sich 99 Prozent der Spenden auf jeweils weniger als 250 US-Dollar.[44] Die Finanzierung seines Wahlkampfes fand größtenteils durch Spenden von Privatpersonen, zumeist aus der Mittelschicht, statt. Er verzichtete auf Spenden von Großkonzernen oder Großbanken, um sich, nach eigener Aussage, nicht von diesen abhängig zu machen. Der Wahlkampffinanzierung durch die Wirtschaft oder private, reiche Spender steht er kritisch gegenüber und befürwortet eine Reformierung der aktuellen Gesetzeslage, die es Unternehmen und Individuen gestattet, Gelder in unbegrenzter Höhe an den Kandidaten ihrer Wahl zu vergeben. Diese Zustände bezeichnete er mehrfach als oligarchisch. Kandidaten, wie seiner parteiinternen Konkurrentin Hillary Clinton oder zahlreichen Republikanern, die von dieser Möglichkeit der Wahlkampfspenden Gebrauch machen, wirft er vor, die 1 % der Topverdiener sowie deren Interessen zu repräsentieren.[45]

Sanders gelang es, während der Anfang Februar 2016 beginnenden Vorwahlen einige Abstimmungen – wie den Staat der ersten Primary, New Hampshire – deutlich zu gewinnen und so als Hauptkonkurrent Clintons über Monate hinweg ernsthafte Chancen auf die Nominierung zu erhalten. Anfang Juni erreichte Clinton die absolute Mehrheit der Delegierten beim Nominierungsparteitag. Da sie dafür allerdings bis zuletzt auf die Stimmen der sogenannten „Super Delegates“, regionaler Parteifunktionäre und bekannter Politiker, angewiesen war, die ihre Wahlentscheidung bis zuletzt offenhalten durften, gestand Sanders seine Niederlage über mehrere Wochen nicht ein. Erst am 12. Juli 2016 gab Sanders bekannt, dass er die Nominierung Clintons unterstützen werde.[46] Wenige Tage vor Beginn des Nominierungsparteitags wurde durch Wikileaks-Enthüllungen bekannt, dass die Organisation der demokratischen Bundespartei, das Democratic National Committee (DNC), Clinton im Vorwahlkampf gegenüber Sanders bevorzugt hatte, obwohl die Parteistatuten Unabhängigkeit verlangen. Daraufhin trat die DNC-Vorsitzende Debbie Wasserman Schultz zurück.[47] Bereits bei der Vorwahl in Nevada erhoben Sanders-Anhänger gegen die Parteiorganisation den Vorwurf der Manipulation zugunsten Clintons, was zu Tumulten auf dem Wahlparteitag führte.[48] Der offensichtlichen Parteilichkeit des DNC wegen reichten Anhänger Sanders' mehrere Verbandsklagen gegen dieses ein.[49][50] Am 26. Juli lag Sanders beim Nominierungsparteitag mit 1865 Delegiertenstimmen hinter Hillary Clinton mit 2842 Delegiertenstimmen. Am Ende des Roll Call, der Erklärung der jeweiligen Delegationen der Bundesstaaten zu ihrem beabsichtigten Stimmverhalten, setzte der Parteitag auf Sanders’ Antrag hin den Abstimmungsprozess aus und wählte Clinton durch Akklamation, ähnlich wie sie es als Unterlegene 2008 für den Nominierten Barack Obama gemacht hatte.[51]

Nachdem der bislang parteilose Sanders sich im November 2015 als Demokrat hatte registrieren lassen, was Voraussetzung für die Teilnahme an verschiedenen Vorwahlen der Demokraten ist,[52] gab er während des Parteitags der Demokraten Ende Juli 2016 bekannt, in den Senat als Unabhängiger zurückzukehren.[53] Für die weitere Sammlung seiner Unterstützer gründete er im August 2016 die Organisation Our Revolution[54].

Im Hauptwahlkampf engagierte sich Sanders für Hillary Clinton und rief seine Anhänger auf, der ehemaligen Außenministerin die Stimme zu geben. Über den Herbst 2016 absolvierte er mehrere Auftritte mit Clinton. Dabei warnte er auch wiederholt vor einer Wahl des republikanischen Kandidaten Donald Trump, dem er die Eignung für das Präsidentenamt absprach.

Laut Focus war Sanders bei den US-Wahlen 2016 der „erfolgreichste jüdische Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Geschichte“.[55]

Politische Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernie Sanders (2015)

Sanders stimmte gegen die Invasion des Irak durch US-Truppen im Jahr 2003 und gilt als scharfer Kritiker des Bürgerrechte einschränkenden USA PATRIOT Act sowie staatlicher und kommerzieller Einflussnahme in der Medien- und Telekommunikationsbranche. Während der Präsidentschaft von Barack Obama unterstützte er dessen Gesundheitsreformvorhaben zur Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung („Obamacare“) und sprach sich darüber hinaus für eine Bürgerversicherung aus. Sanders fordert die Abschaffung von Studiengebühren, die Erhöhung der Renten und eine bessere Kinderbetreuung. Über einen Schwangerschaftsabbruch sollen Frauen selbst entscheiden, nicht der Staat. Er sieht die skandinavischen Länder in diesen Punkten als Vorbild. Um diese politischen Ziele in den USA finanzieren zu können, möchte er Unternehmen und Reiche, insbesondere Milliardäre, höher besteuern.[56][57][58]

Sanders stimmte gegen eine unter Bill Clinton 1996 verabschiedete Sozialhilfereform.[59] Das Gesetz Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act begrenzte die Auszahlung von Sozialhilfe aus Bundesmitteln auf einen Höchstzeitraum von fünf Jahren pro Familie.[60]

Sanders spricht sich gegen das Freihandelsabkommen TPP aus, da er diese für die einheimische Arbeiterschaft als schädlich erachtet und den Verlust von Arbeitsplätzen befürchtet. Für die etwa elf Millionen illegalen Einwanderer will er einen Weg in die US-Staatsbürgerschaft ermöglichen. Die Zahl militärischer Auslandseinsätze will Sanders reduzieren. Die Führung der Anti-IS-Koalition sollen die USA an Staaten aus der Region abgeben. Kriegsveteranen sollten besser unterstützt werden.[61][56]

Er erkennt das Recht auf Waffenbesitz an und stimmte in der Vergangenheit häufig gegen striktere Gesetze zum Waffenverkauf. Die behördliche Kontrolle der Verkäufer und Käufer von Waffen will er hingegen ausweiten. In der Debatte um die Waffengesetzgebung mahnte er an, dass es in Bezug auf Waffengewalt große Unterschiede zwischen ländlichen Gebieten und Großstädten gebe, daher auch eine Unterscheidung in der Debatte stattfinden müsse.[56][62][63]

Größeres nationales Aufsehen erregte eine pausenlose achteinhalbstündige Filibuster-Rede Sanders’ vor dem US-Senat am 10. Dezember 2010, in der er sich kritisch mit der US-Politik der vergangenen Jahrzehnte auseinandersetzte. Anlass war der Kompromiss der Regierung Obama mit den Republikanern, die unter George W. Bush erfolgten Steuerkürzungen für sehr hohe Einkommen beizubehalten. Sanders kritisierte dies und begründete seine Vorschläge für eine alternative Steuerpolitik. Er sprach auch über die ungleiche Einkommensverteilung, Einflüsse durch Lobbyismus und Regulierungen sowie Deregulierungen. Die zunächst nur vom Parlamentssender C-SPAN übertragene Rede verbreitete sich zahlreich im Internet und wurde daraufhin auch von den Medien aufgegriffen. Des Weiteren sieht Sanders den „War on Drugs“ als gescheitert an und steht einer möglichen Legalisierung von Cannabis und Marihuana[64] positiv gegenüber.[65][66]

2015 brachte er einen Gesetzentwurf im Kongress ein, der die Bundesstaaten zur automatischen Registrierung von Wählern verpflichtet, falls diese ihre Zustimmung nicht ausdrücklich verweigern.[67] Im Fall eines Wahlsiegs bei den Präsidentschaftswahlen wollte er Obamas Politik fortsetzen, mittels präsidentieller Order Abschiebungen von Eltern von US-Staatsbürgern oder von illegalen Migranten, die als Kinder in die USA gekommen sind, zu verhindern.[68]

Eines der zentralen Themen von Sanders ist die wachsende „Schere“ zwischen Arm und Reich sowie die damit einhergehende Verkleinerung der Mittelschicht, zu deren Bekämpfung er Steuererhöhungen für Reiche sowie eine Steuer auf Börsenspekulation vorschlägt. Banken, die „too big to fail“ sind, sollen entflochten werden, damit eine Bankenpleite nicht die Stabilität des gesamten Finanzmarkts gefährdet. Zudem befürwortet Sanders eine Sanierung der US-Infrastruktur, um so gleichzeitig Arbeitsplätze mit angemessener Bezahlung zu schaffen. Er ist ebenfalls starker Befürworter von Sozialversicherungen und kostenloser Ausbildung. Er brachte einen Gesetzentwurf ein, wonach eine vierjährige Universitätsausbildung für jeden Studierenden kostenfrei sein soll, die Kosten hierfür sollten sich Bundesregierung und Einzelstaaten teilen.[69] Insgesamt sieht er eine Mischform aus Kapitalismus und sozialen Leistungen durch den Staat als erstrebenswert an und ist damit aus deutscher Sicht im Spektrum der klassischen Sozialdemokratie angesiedelt.[56][70]

Er befürwortet ein bundesweites Verbot der Fracking-Technologie.[71]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 wurde eine auf Kuba heimische Spinne nach ihm benannt: Spintharus berniesandersi.[72]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Davis: Bernie Sanders for President 2016: A Political Revolution. Old Town Publishing, 2015.
  • Chamois Holschuh (Ed.): Bernie Sanders in his own Words. 250 Quotes from America’s Political Revolutionary. New York 2015.
  • Harry Jaffe: Why Bernie Sanders matters. New York 2015.
  • Armin Pfahl-Traughber: Ein demokratischer Sozialist in den USA. Das Phänomen Bernie Sanders. In: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte Nr. 11 vom November 2015, S. 13–16.
  • Armin Pfahl-Traughber: „A Political Revolution“: Der Demokratische Sozialismus von Bernie Sanders. Ideengeschichtliche Grundlagen und realpolitische Vorbilder. In: Perspektiven ds, 32. Jg., Nr. 2/2015, S. 100–106.
  • Armin Pfahl-Traughber: Amerika skandinavischer machen. Der US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders und seine ungewöhnlichen Positionen. In: Mut Nr. 575 vom Februar 2016, S. 35–40.
  • Darcy G. Richardson: Bernie. A Lifelong Crusade Against Wall Street & Wealth. 2015.
  • Jonathan Tasini: Bernie Sanders and his Vision for America. White River Junction, Vermont 2015 (Chelsea Green Publishing, Rezension in deutscher Sprache: Pfahl-Traughber, Armin: Bernie Sanders’ Vision für eine bessere USA, 30. September 2015).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bernie Sanders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Bernie Sanders – Zitate (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Senator Bernie Sanders on Democratic Socialism in the United States. In: BernieSanders.com (englisch); Here’s How Bernie Sanders Explained Democratic Socialism. In: Time, 19. November 2015 (englisch).
  2. U.S. Politics. Larry Sanders on Stickball and Breaking Bread in Brooklyn, Seven Days, 15. Juni 2015
  3. Ein Dorf im Bernie Sanders Fieber, RBB: Kowalski & Schmidt, 3. April 2016, abgerufen am 25. April 2016
  4. Der falsche Sozialist, Der Spiegel Nr. 7, 13. Februar 2016 (Printausgabe), S. 90ff.
  5. a b c d e Straight Outta Brooklyn, by Way of Vermont: The Bernie Sanders Story, Tablet Magazine o.D.
  6. Nicole Gaudiano: 6 things to know about Bernie Sanders. In: OnPolitics. USA Today. 28. April 2015. Abgerufen am 19. Juli 2015.
  7. Simon van Zuylen-Wood: I'm Right and Everybody Else Is Wrong. Clear About That?. In: National Journal Magazine. 21. Juni 2014. Abgerufen am 18. Juli 2015.
  8. Słopnice – portal gminny. In: slopnice.pl. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  9. Kurt F. Stone: The Jews of Capitol Hill – A Compendium of Jewish Congressional Members, S. 483
  10. a b The untold story of Bernie Sanders, high school track star, Washington Post, 29. Januar 2016
  11. Bernie's Bro: Working-Class Brooklyn Roots Shaped My Brother, Seven Days, 27. Mai 2015
  12. Linda Feldmann: Bernie Sanders: ‘I’m Proud to be Jewish’. In: Christian Science Monitor. 11. Juni 2015. Abgerufen am 13. Juni 2015.
  13. Bustle. bustle.com, abgerufen am 3. Februar 2016.
  14. a b The Populist Prophet. Bernie Sanders has spent decades attacking inequality. Now the country is listening. In: The New Yorker 12. Oktober 2015.
  15. a b c d e Bernie Sanders Found Socialism at the University of Chicago. In: Chicago Magazine 4. Mai 2015.
  16. Michael Kruse: Bernie Sanders Has a Secret: Vermont, his son and the hungry early years that made him the surging socialist he is today. In: Politico, 9. Juli 2015. Abgerufen am 18. Juli 2015.  „After he graduated from James Madison High School in 1959, he went to Brooklyn College for a year before transferring to the University of Chicago, where he joined the Congress of Racial Equality, the Student Nonviolent Coordinating Committee, the Student Peace Union and the Young People’s Socialist League.“ 
  17. a b Bernard Sanders, Biographical Directory of the United States Congress
  18. a b c d e Kurt F. Stone: The Jews of Capitol Hill – A Compendium of Jewish Congressional Members, S. 484.
  19. a b c Bernie Sanders Has a Secret, Politico, 9. Juli 2015.
  20. Sha’ar Ha-Amakim, Jewish Virtual Library
  21. Revealed at Last! Inside the Kibbutz Where Bernie Sanders Lived and Learned Socialism, Forward 4. Februar 2016.
  22. Mystery solved: Sanders volunteered at kibbutz Shaar Haamakim, Jewish Telegraphic Agency, 5. Februar 2016
  23. The kibbutz Bernie Sanders stayed in may have been revealed, Washington Post 5. Februar 2016
  24. Kurt F. Stone: The Jews of Capitol Hill. Scarecrow Press 2010, S. 483.
  25. a b Harry Jaffe: Why Bernie Sanders matters. Simon & Schuster 2015 Kap. 4 „The Hippy“ (Keine Seitenangaben).
  26. Back to the Land: Communes in Vermont, Vermont Historical Society.
  27. Bernie Sanders’ hippie 20s: Drugs, free love and Vietnam! Salon, 29. Dezember 2015.
  28. Bernard Sanders: Eugene V. Debs: Trade Unionist, Socialist, Revolutionary, 1855–1926, Smithsonian Folkways (Audioarchiv)
  29. Eugene V. Debs: Trade Unionist, Socialist, Revolutionary, 1855–1926, A Historical Narrative written and produced by Bernard Sanders. (PDF), Transkript der Dokumentation über Debs.
  30. Bernie Sanders, the Early Years. Photos of the Democratic candidate from his college years to his time in Congress. In: Politico. 9. Juli 2015.
  31. Kurt F. Stone: The Jews of Capitol Hill – A Compendium of Jewish Congressional Members. S. 484.
  32. All ’Bout Bernie, The K.F.Stone Weekly (Blog), 3. Mai 2015
  33. Bernie Sanders, Jewish Virtual Library
  34. Socialist Candidate Defeats Burlington’s 5-Term Mayor, New York Times, 5. März 1981; A list of Burlington VT’s mayors
  35. Katharine Q. Seelye: As Mayor, Bernie Sanders Was More Pragmatist Than Socialist. In: The New York Times, 25. November 2015.
  36. Peter Dreier, Pierre Clavel: What Kind of Mayor Was Bernie Sanders? In: The Nation, 2. Juni 2015 (englisch).
  37. https://www.washingtonpost.com/politics/how-the-nra-helped-put-bernie-sanders-in-congress/2015/07/19/ed1be26c-2bfe-11e5-bd33-395c05608059_story.html?utm_term=.92db288690ce
  38. Race – 2006, Vermont State archives (PDF; 318 kB).
  39. Süddeutsche.de: USA: Warum die Jugend Bernie Sanders verehrt
  40. Alan Rappeport: Bernie Sanders, Long-Serving Independent, Enters Presidential Race as a Democrat. New York Times, 29. April 2015, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  41. Russell Berman: Bernie Sanders Launches His Vermonster Campaign. The Atlantic, 26. Mai 2015, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  42. Kenneth T. Walsh: Young People Favor Bernie Sanders, Socialism. In: US News & World Report. 19. Februar 2016, abgerufen am 5. April 2016.
  43. Sanders bests Clinton on social media. In: Politico. Abgerufen am 5. April 2016.
  44. Dan Merica: Bernie Sanders’ campaign raises $15 million in his first quarter as candidate. CNN, 2. Juli 2015, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  45. Jon Sopel: Bernie Sanders is the ‘no filter’ candidate. BBC News, 22. Dezember 2015, abgerufen am 22. Dezember 2015 (englisch).
  46. US-Vorwahl: Sanders unterstützt Rivalin Clinton. In: Die Zeit, 12. Juli 2016.
  47. Geleakte E-Mails: Parteichefin der US-Demokraten tritt zurück. In: Spiegel Online, 25. Juli 2016.
  48. Chaos At Nevada Democratic Convention; State Party Chair Flees Building As Sanders Supporters Demand Recount, Tim Hains, Realclearpolitics, 15. Mai 2016
  49. DNC Workers File Lawsuit For Fair Pay, Steve Tawa, CBS Philadelphia, 12. Mai 2017
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