Kitz

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Rehkitz (Capreolus capreolus)

Als Kitze (von germanisch kittína, vgl. auch altnordisch kib, dänisch/schwedisch/englisch kid, althochdeutsch chizzí) werden die Jungtiere von Rehen, Ziegen, Gämsen und Steinwild in ihrem ersten Lebensjahr bezeichnet. Ein Rehkitz beispielsweise wiegt bei seiner Geburt etwa ein Kilogramm. Die hellen Flecken (siehe nebenstehendes Bild) auf dem Fell der Rehkitze dienen dem Jungtier zur Tarnung in der Vegetation. In den ersten Lebenstagen besucht die Mutter ihre Jungen (selten mehr als zwei; meist nur eines) bei Tageslicht ausschließlich zum Säugen. Für die übrige Zeit liegen die Rehkitze nahezu reglos im (hohen) Gras, Getreide oder Laub. Die Mutter hält sich meist etwas abseits von ihrem Jungtier auf, um im Falle einer Bedrohung durch potentielle Fressfeinde (zum Beispiel größere Greifvögel und wildernde Haushunde) diese davon ablenken zu können. Erst nach einer Woche folgen die Kitze dem Muttertier. Nach drei Monaten werden sie nicht mehr gesäugt. Dann sind sie alt genug, sich selbst ihr Futter zu suchen.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reh. 7 Die Kinder der Rehe nennt man Kitze. (Nicht mehr online verfügbar.) In: hamsterkiste.de. Hamsterkiste-Verlag, Alois Brei, archiviert vom Original am 21. Februar 2014; abgerufen am 16. September 2018 (Text und Bilder).