Klaus Demus

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Klaus Demus (* 30. Mai 1927 in Wien) ist ein österreichischer Kunsthistoriker und Lyriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Celan bezeichnete 1951 Demus als seinen einzigen Freund, dem er auch sein Gedicht „Die Krüge“ widmete. Demus, der auch mit Ingeborg Bachmann befreundet war, schreibt pantheistische Naturlyrik. Sein Werk steht in der Traditionslinie von Pindar, Friedrich Hölderlin bis zu Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Borchardt. Sein Werk markiert eine deutliche Gegenposition zum Sprachpessimismus und Nihilismus der modernen Dichtung. [1] Klaus Demus erhielt 1958 den Förderpreis des Kulturkreises der Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie[2]

Bis 1987 arbeitete Demus als Kustos im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Sein Bruder ist der Pianist Jörg Demus.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Seng (Hrsg.): Paul Celan – Klaus Demus und Nani Demus: Briefwechsel. Zusätzlich: Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Gisèle Celan-Lestrange und Klaus & Nani Demus. Suhrkamp, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-518-42122-2 (mit Bildteil).
  • Peter Goßens: Klaus Demus. In: Wilhelm Kühlmann (Hg): Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums. 2. vollständig überarbeitete Auflage. Band 2: Boa-Den. Berlin: de Gruyter, 2008, S. 591f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: Killy Literaturlexikon, Bd.2, S.592, Berlin 2008, de Gruyter
  2. kulturkreis.eu: 1953-1989 Förderpreise, Ehrengaben (abgerufen am 1. April 2015)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]