Klaus Lambertz

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Klaus Lambertz (* 11. Mai 1940) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart, welcher einen Großteil seiner Karriere bei Werder Bremen bestritt.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Lambertz, aus der Werder-Amateurmannschaft zum Oberligakader gekommen, bestritt am 27. August 1961 für den verletzten Stammtorhüter Heinrich Kokartis sein Debüt in der Fußball-Oberliga Nord. Der SV Werder gewann das Heimspiel gegen den VfR Neumünster mit 2:0 Toren. Im letzten Jahr der alten erstklassigen Oberliga, 1962/63, konnte er dagegen in 17 Einsätzen unter Trainer Georg Knöpfle seine Torhüterbefähigung unter Beweis stellen. Er hütete auch im Qualifikationsspiel vor der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft, am 18. Mai 1963 in Ludwigshafen, gegen den Südvize 1. FC Nürnberg das Tor der Bremer. Der „Club“ setzte sich mit 2:1 Toren durch und Werder konnte deshalb nicht an den Gruppenspielen teilnehmen. Im Debütjahr der neuen Fußball-Bundesliga, 1963/64, konnte er durch Verletzungen des neu nach Bremen gekommenen Torhüters Günter Bernard elf Ligaspiele bestreiten. Darunter fällt auch der erste Spieltag am 24. August 1963, als Werder mit einem 3:2-Heimsieg gegen Borussia Dortmund in die Bundesliga startete. Er kassierte in diesem Spiel das allererste Bundesligator. Der Torschütze war Timo Konietzka. Als Werder Bremen überraschend 1964/65 unter Trainer Willi Multhaup die Meisterschaft mit dem Torverhältnis von 54:29 Zählern in 30 Spielen gewann, bestritt Bernard alle Pflichtspiele. Seine letzten sechs Bundesligaspiele bestritt Lambertz in der Saison 1966/67. Letztmals kam er am 13. Mai 1967 bei der 1:2-Auswärtsniederlage beim 1. FC Nürnberg für Werder bei einem Bundesligaspiel zum Einsatz. Er wurde im Sommer 1967 reamateurisiert und wurde durch den Neuzugang Karl Loweg ersetzt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Meister 1964/65 (ohne Einsatz)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Kropp: Deutschlands große Fußballmannschaften. Teil 6: Werder Bremen. Agon-Sportverlag. Kassel 1994. ISBN 3-928562-52-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]