Klaus Wenk

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Klaus Wenk (* 24. März 1927 in Hamburg; † 22. September 2006) war ein deutscher Thailand-Forscher und gilt als einer der hervorragendsten europäischen Kenner Südostasiens.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenk wurde 1963 Wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Thailand, Burma und Indochina der Universität Hamburg, deren Leitung er ab 1970 als Professor für die Kulturen und Sprachen Südostasiens übernahm. Diese Position hielt er bis 1992 inne. Während dieser Zeit wuchs die institutseigene Bibliothek von 3300 auf mehr als 20.000 Bände an.

Seine erste selbständige Veröffentlichung behandelte die Metrik in der thailändischen Dichtung. Darauf folgten zahlreiche Veröffentlichungen zur Sprache und Kunst Thailands und Burmas. Mit seinen Veröffentlichungen konnte Wenk die Kultur Südostasiens für ein breiteres deutsches Publikum öffnen. Er erhielt später die Ehrendoktorwürde der Silpakorn-Universität in Bangkok.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Restauration Thailands unter Rama I 1782-1809. Habilitationsschrift, Universität Hamburg, 1963; Übersetzung: The Restoration of Thailand under Rama I, 1782–1809. University of Arizona Press, Tucson 1968.
  • Thailändische Miniaturmalereien. Nach einer Handschrift der indischen Kunstabteilung der Staatlichen Museen Berlin. Franz Steiner, Wiesbaden 1965.
  • Paintings from Pagan of the Late Period, 18th Century (= Murals in Burma. Bd. 1). Von Oppersdorff, Zürich 1977.
  • Die Literatur der Thai. Ein Überblick. Deutsch-Thailändische Gesellschaft, Bonn 1992, ISBN 3-923387-17-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thaistik, Website des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg