Klauspeter Bungert

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Klauspeter Bungert, 2007

Klauspeter Bungert (* 23. Mai 1954 in Trier) ist ein deutscher Musiker und Autor von Theaterstücken, Erzählungen, Essays und Gedichten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1975 arbeitet Klauspeter Bungert an Theaterstücken, die an Traditionen des psychologischen Theaters seit Molière anknüpfen.[1] Seitdem hat er über 40 Stücke verfasst, deren Bühnenrechte seit 2010 beim Cantus-Theaterverlag liegen.[2] Erste Aufführungen gab es 2018 in Innsbruck bzw. Trier.[3][4][5] Im Verlag 28 Eichen erschienen im März bzw. Juni 2015 ein größerer Prosatext und in vier Bänden sein bis dahin fertiges dramatisches Schaffen in Buchform. 2018 folgte die wahrscheinlich erste deutschsprachige Würdigung des Prosaschaffens von Arthur Conan Doyle, 2019 und 2020 eine umweltpolitische Dramenpentalogie, ein Gedichtband, ein medizinkritischer Roman, die Neufassung seiner Werkmonografie über den Komponisten César Franck, eine astrologische Studie und mehrere Partiturausgaben.

Außerdem setzt sich Bungert in Literaturveranstaltungen und Essays mit dem Schweizer Dichter Conrad Ferdinand Meyer auseinander. 2008 gab er die erste Audioausgabe der Gesammelten Werke von Meyer auf fünf MP3-CDs heraus.[6]

Neben Auftritten als Pianist und Organist in der Region Trier/Luxemburg hat er mehrere Solo-CDs eingespielt.[7] 2015 erschien Die Klavierwerke von César Franck – u. a. mit Bungerts Klaviertranskription von Francks Streichquartett, von dem er auch eine Fassung für großes Orchester schuf.[8]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Felswand als Spiegel einer Entwicklung. Der Dichter C. F. Meyer als Gegenstand einer psychologischen Literaturstudie. Berlin 1994, ISBN 3-00-004447-7.
  • César Franck – die Musik und das Denken. Das Gesamtwerk, neubetrachtet für Hörer, Wissenschaftler und ausübende Musiker. Mit einer allgemeinen Erörterung zum Ineinandergreifen von Form und klingendem Satz. Peter Lang, Bern 1996, ISBN 3-631-30354-8.
  • Interview. Erzählung. Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2015, ISBN 978-3-940597-55-7.
  • Dramen. 4 Bände. Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2015.
  • Unternehmen Faust. Eine politische Utopie an fünf Abenden. Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2019, ISBN 978-3-96027-113-0.
  • Wolkenfarben – Gedichte und kurze Prosa. Verlag 28 Eichen, Barnstorf. 2019, ISBN 978-3-96027-115-4.
  • Fiktive Monologe krebskranker Frauen. Books on Demand, Trier 2019, ISBN 978-3-7392-3279-9.
  • César Franck – Eine analytische und interpretative Annäherung an sein Werk. Canticus-Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-948435-00-4.
  • Astrologie der Ereignisse – Doppelhoroskope historischer Persönlichkeiten, eruiert und diskutiert auf der Grundlage von Direktionen und siderischen Lunaren nach Alexander Marr (1919–2000). Books on Demand, Trier 2020, ISBN 978-3-7504-1777-9.
  • Mein altes Viertel – Episoden aus den 1970ern. Erzählungen. Books on Demand, Trier 2020, ISBN 978-3-7519-7047-1.

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen als musikalischer Herausgeber, Bearbeiter und Komponist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • César Franck: Paris – Ode patriotique. Erstdruck der Kantate von 1870 in der Fassung mit Orchester, zugleich Transkription mit Altsaxophon (oder Trompete oder Kornett). Canticus Musikverlag. Hamburg 2019[9]
  • Sinfonie nach dem Streichquartett D-Dur von César Franck. Canticus Musikverlag. Hamburg 2019[10]
  • Heiligs Kreuz. Text: Eduard Mörike. A-cappella-Motette. Hamburg 2019[11]
  • César Franck: Trios op. 1 Nr. 3 und op. 2. Bearbeitet für Klavier und Streichorchester (bzw. Streichquintett). Canticus Musikverlag. Hamburg 2020[12]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Georg Schmitt (1821–1900). Ein musikalisches Portrait I. Eigenverlag[13]
  • 1999: Georg Schmitt (1821–1900). Ein musikalisches Portrait II. Eigenverlag[13]
  • 1999: Aus der Tiefe ruf ich zu dir. Orgelkonzert. Eigenverlag[13]
  • 2001: Gerhard Frommel (1906–1984). Klaviersonaten II bis VII – Caprichos – Bagatellen. Eigenverlag[13]
  • 2005: Georg Schmitt (1821–1900). Ein musikalisches Portrait III. Eigenverlag[13]
  • 2015: Klavierwerke von César Franck. Canticus-Verlag, Hamburg[14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klauspeter Bungert. In: Verlag 28 Eichen. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  2. Cantus Theaterverlag: Klauspeter Bungert (Memento vom 27. August 2015 im Internet Archive)
  3. Kronenzeitung: Das Nachdenken im Mitdenken. In: Verlag 28 Eichen. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  4. Schleichender Seelenstriptease. 25. März 2018, abgerufen am 9. Januar 2021.
  5. Michael Thielen: Theater: Uraufführung in Trier: Gerechtigkeit, Macht und Ohnmacht. In: Volksfreund. 22. Mai 2018, abgerufen am 9. Januar 2021.
  6. Volksfreund: Meyers Gesamtwerk in 58 Stunden. 20. März 2007, abgerufen am 9. Januar 2021.
  7. a b Musikkreis-Kulturreisen - CDs. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  8. Konz24: Sonate nach dem Streichquartett von César Franck im Haus Beda (Memento vom 2. Juli 2015 im Internet Archive)
  9. Paris – Ode Patriotique – César Franck. In: Canticus Verlag. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  10. Sinfonie nach dem Streichquartett D-Dur von César Franck. In: Canticus Verlag. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  11. Heiligs Kreuz – Klauspeter Bungert. In: Canticus Verlag. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  12. César Franck - Trios op. 1 Nr. 3 & op. 2 - Klauspeter Bungert. In: Canticus Verlag. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  13. a b c d e MK - Produktion CDs. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  14. César Franck - eine analytische und interpretative Annäherung an sein Werk. In: Klauspeter Bungert. 28. Januar 2020, abgerufen am 9. Januar 2021.