Kleinbildfotografie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Kleinbildfotografie bezeichnet man das Erstellen fotografischer Aufnahmen mit Kleinbildkameras auf beidseitig perforiertem Kleinbildfilm (35-mm-Film, 135er).

Merkmale[Bearbeiten]

Leica I, Seriennummer 5193 (1927): frühes Modell der ersten serienmäßigen Kleinbildkamera für 35-mm-Film (1925)

Die um 1925 eingeführte Kleinbildfotografie ist gekennzeichnet durch eine besondere Vielfalt, die von einfachen Einwegkameras bis hin zu komplexen Kamerasystemen reichen kann und die einen hohen Grad an Ausdifferenzierung – beispielsweise gibt es Panoramakameras und Halbformatkameras für den Kleinbildfilm – sowie den höchsten Grad an Flexibilität bei noch guter Mobilität der Kameraausrüstung aufweist.

Kleinbild-Fotografien vom Negativ werden vergrößert und in Form von Abzügen betrachtet, Diapositive dagegen projiziert oder in einzelnen Fällen auch ausbelichtet.

Das Aufnahmeformat weist ein charakteristisches Seitenverhältnis von 3:2 aus und lehnt sich damit an Papierformate an. Es weicht von dem in der Digitalfotografie und den Fernsehnormen verwendeten 4:3-Format ab.

Siehe auch[Bearbeiten]

Bekannte Kleinbild-Fotografen[Bearbeiten]

Bekannte Fotografen, die mit Kleinbild-Systemkameras fotografieren, sind unter anderem:

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Isert: 24 x 36 mm. Der Wegweiser durch die Kleinbildfotografie. Halle: Dr. Isert / Mitteldeutsche Druckerei u. Verlagsanstalt 1948