Kloster Zangberg

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Kloster Zangberg ist ein Kloster der Schwestern der Heimsuchung Mariä, einem salesianischen Orden, in Zangberg in Oberbayern.

Klosterkirche Herz Jesu, Zangberg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gebäude gehen auf eine Burg aus dem Jahr 1000 zurück. 1285 wurde diese zur Veste erweitert und 1687 nach einem Brand als vierflügeliges Schloss um einen Innenhof von Ferdinand Maria Franz Freiherr von Neuhaus umgebaut. 1862 verkaufte Carl Theodor Graf Geldern-Egmont die Gebäude an die Schwestern der Heimsuchung Mariä (einem Orden der Salesianerinnen). 26 Schwestern, 4 Novizinnen und 1 Kandidatin übersiedelten aus Dietramszell in das neue Kloster. Es ist als Kloster St. Josef bis heute in deren Besitz. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war im Kloster ein KZ-Unterkommando untergebracht, wo meist ungarische Juden zur Errichtung der nahe liegenden Rüstungsanlage "Weingut I" gezwungen wurden. Seit dem Jahr 2000 ist ein Trakt des Gebäudes Bildungszentrum der BSH Hausgeräte GmbH.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ursel Roth: Geschichten und Gerichte aus dem Kloster Zangberg. Kloster Zangberg, Zangenberg u. a. 2002, ISBN 3-00-014597-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Josef (Zangberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 16′ 29″ N, 12° 25′ 34″ O