Zangberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zangberg
Zangberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zangberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 16′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberbergkirchen
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 9,84 km2
Einwohner: 1106 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84539
Vorwahlen: 08636, 08637
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 151
Gemeindegliederung: 20 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hofmark 28
84564 Oberbergkirchen
Webpräsenz: www.zangberg.de
Bürgermeisterin: Irmgard Wagner (CSU)
Lage der Gemeinde Zangberg im Landkreis Mühldorf am Inn
Mühldorfer Hart Zangberg Waldkraiburg Unterreit Taufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn) Schwindegg Schönberg (Oberbayern) Reichertsheim Rechtmehring Rattenkirchen Polling (bei Mühldorf am Inn) Obertaufkirchen Oberneukirchen (Oberbayern) Oberbergkirchen Niedertaufkirchen Niederbergkirchen Neumarkt-Sankt Veit Mühldorf am Inn Mettenheim (Bayern) Maitenbeth Lohkirchen Kraiburg am Inn Kirchdorf (bei Haag in Oberbayern) Jettenbach (Oberbayern) Heldenstein Haag in Oberbayern Gars am Inn Erharting Egglkofen Buchbach (Oberbayern) Aschau am Inn Ampfing Landkreis Landshut Landkreis Rottal-Inn Landkreis Rosenheim Landkreis Ebersberg Landkreis Altötting Landkreis Erding Landkreis TraunsteinKarte
Über dieses Bild

Zangberg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zangberg liegt in der Region Südostoberbayern am nördlichen Rand des Isentales und bildet den Eingang zum tertiären niederbayerischen Hügelland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Zangberg hat 20 Ortsteile[2]:

* Diese Ortsteile haben die Telefonvorwahl 08637.

Es gibt die Gemarkungen Weilkirchen und Zangberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Wening: Schloss Zangberg, Anfang 18. Jh.

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zangberg wurde erst im Jahre 1285 urkundlich erwähnt, während der Gemeindeteil Weilkirchen schon 788 bezeugt wird. Der Ort gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Die Gräfin von der Wahl besaß hier um 1800 eine offene Hofmark. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Das Ortsbild wird bestimmt durch den im 17. Jahrhundert entstandenen Bau des heutigen Klosters St. Josef. In den Räumen der früheren Höhere-Töchter-Schule der Salesianerinnen Zangberg, deren berühmteste Schülerin wohl Zita von Bourbon-Parma war, befindet sich heute auch die BSH Academy der BSH Hausgeräte GmbH, sowie die Capgemini sd&m Schulungsräume.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1937 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Weilkirchen eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 0569 Einwohner
  • 1987: 0800 Einwohner
  • 1991: 0845 Einwohner
  • 1995: 0922 Einwohner
  • 2000: 0947 Einwohner
  • 2005: 1015 Einwohner
  • 2010: 1082 Einwohner
  • 2015: 1106 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist Irmgard Wagner (CSU / Freie Wählergemeinschaft).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Wappenbeschreibung: In Silber über grünem Dreiberg eine schräggestellte rote Schmiedezange.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, im Produzierenden Gewerbe und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 60 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 272. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe.

Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 767 ha. Davon waren 579 ha Ackerfläche und 188 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zangberg gibt es einen gemeindlichen Kindergarten (35 Plätze) und eine Grundschule (Stand: 2009).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120105/190243&attr=OBJ&val=423
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 525

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zangberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien