Kolja Blacher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kolja Blacher (* 1963 in Berlin) ist ein deutscher Violinist.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolja ist der Sohn des Komponisten Boris Blacher und der Pianistin Gerty Blacher-Herzog. Seine Schwester Tatjana Blacher ist Schauspielerin.

Im Alter von 15 Jahren gewann Blacher den Bundeswettbewerb von Jugend musiziert und studierte anschließend bei Dorothy DeLay an der Juilliard School of Music in New York. Anschließend studierte er bei Sándor Végh.

Danach begann er eine erfolgreiche Karriere als Solist. Von 1993 bis 1999 war Blacher 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado. 1999 übernahm er eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2009 wechselte in derselben Position an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

1988 wirkte Kolja Blacher in einer hochrangigen, international besetzten Inszenierung von Ruth Berghaus, anlässlich des zweiten Musiktreffens in St. Moritz mit. Hier spielte er die Titelrolle in Igor Strawinskys Geschichte vom Soldaten.[1]

Blacher spielt auf der sogenannten „Tritton“-Stradivari von 1730, die ihm von einer privaten Sammlerin zur Verfügung gestellt wird.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neues Deutschland vom 26. August 1988; S. 6
  2. Kolja Blacher: Kurzbiografie deutschlandfunkkultur.de, 6. November 2009