Kommen Rührgeräte in den Himmel?

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Filmdaten
OriginaltitelKommen Rührgeräte in den Himmel?
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2016
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
Stab
RegieReinhard Günzler
DrehbuchReinhard Günzler
ProduktionBert Göhler (Clip Film GmbH)
MusikEike Hosenfeld,
Erik Swiatloch,
Andreas Waldheim
KameraFrank Sthamer
SchnittSebastian Pehl
Besetzung

Kommen Rührgeräte in den Himmel? ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahre 2016.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Designstudentin Carmen stößt durch Zufall auf ein altes Rührgerät namens RG28, das im ehemaligen Kombinat VEB Elektrogerätewerk Suhl in Thüringen hergestellt wurde. Sie ist fasziniert von dem Gerät, das nach über 40 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert. Sie begibt sich auch die Suche nach den Menschen, die dieses Gerät in der damaligen DDR herstellten. Sie redet mit Ingenieuren, Journalisten, Theologen, Psychologen, Archäologen, Recyclinghof-Betreibern und anderen Menschen über unsere heutige Wegwerfgesellschaft, geplante Obsoleszenz und wie sich die Beziehung zu unseren Alltagsgegenständen im Laufe der Zeit geändert hat. Die ständige Frage, die der Film als roten Faden benutzt, lautet: „Warum verwehren wir unseren Alltagsgegenständen das, wonach wir uns selbst so sehr sehnen: ewiges Leben?“

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jens Mayer schreibt auf Indiekino: „Günzlers komische und poetische Betrachtung des komplexen Themas Nachhaltigkeit schafft es, die Fragen einleuchtend herunterzubrechen – auf die Gestalt eines handlichen, orange-leuchtenden Rührgeräts.“[1]

„‚Kommen Rührgeräte in den Himmel‘ ist eine aufwendig recherchierte, charmante Doku mit vielen unterschiedlichen Sichtweisen und Erklärungsversuchen. Im Zentrum stehen Aspekte von gesellschaftlicher Bedeutung, die jeden betreffen.“ – programmkino.de[2]

Der Tagesspiegel berichtete: „„We Feed the World“, mahnte vor Jahren der österreichische Regisseur Erwin Wagenhofer mit seinem aufrüttelnden Filmessay. Göhler und Günzler meinen es nicht minder ernst, wenn sie die Apokalypse in Gestalt einer gigantischen Müllverbrennungsanlage ins Auge fassen.“[3]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film feierte am 25. September 2016 seine Premiere in Suhl. Ab 29. September lief er deutschlandweit in den Kinos. Veröffentlichungstermin auf DVD und Blu-Ray war der 31. März 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kommen Rührgeräte in den Himmel? – indiekino.de
  2. Kommen Rührgeräte in den Himmel? – programmkino.de
  3. Doku über Nachhaltigkeit: Verliebt in RG28 – tagesspiegel.de