Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie

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CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH

Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2008
Sitz Wiener Neustadt und Linz,
OsterreichÖsterreich Österreich
Leitung
  • Alexander Balatka
  • Bernhard Lutzer[1]
Mitarbeiterzahl ca. 40
Branche Angewandte Forschung, Entwicklung, Consulting
Website www.cest.at

Das Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie (Centre for Electrochemical Surface Technology, Akronym CEST) ist ein österreichisches, universitätsnahes und kooperatives Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Elektrochemie und Oberflächentechnologie. Seine Standorte befinden sich in Wiener Neustadt und Linz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das CEST wurde 2008 in der heutigen Form im Rahmen des Österreichischen Kompetenzzentrenprogramms COMET gegründet, als Vorgänger kann das ECHEM angesehen werden, was damals als Ausgründung aus dem Atomforschungszentrum Seibersdorf entstand. Gegründet wurde die Firma als Kooperation des Seibersdorf-Betreibers Austrian Institute of Technology, den Technischen Universitäten Wien und Graz und der Universität Linz mit den Stahl-Technologieunternehmen Voestalpine und Andritz AG, dem Vorarlberger Beschichter Collini, und dem europäischen Luft- und Raumfahrtsunternehmen Airbus.

Das Institut ist am Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt (TFZ) angesiedelt, seit 2018 auch in Linz (Stahlstraße, VOEST-Gelände).[2][3] Früher gab es auch Standorte in Wien und Graz.

Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut beschäftigt sich primär mit der Materialwissenschaft der Ober- und Grenzflächen,[4] insbesondere zur Atmosphäre, mit Schwerpunkt Elektrochemie, wie etwa Korrosion (Schwerpunkt in Linz).[5][6] Dazu tritt zunehmend Bioelektrochemie und Sensor-Technik.[7]

Das Institut betreibt Grundlagenforschung, sowie Innovations- und Problemlösungsforschung der Unternehmenspartner und als Auftragsforschung.

Das CEST ist Mitausrichter von internationalen wissenschaftlichen Symposien zu Themen wie elektrochemisches Abtragen[8] und Tribokorrosion.[9]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschafter sind:[10]

Wissenschaftliche Partner:

Unternehmenspartner:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Forschungszentrum CEST erweiterte Linzer Standort meinbezirk.at (abgerufen am 19. November 2018).
  2. CEST Kompetenzzentrum eröffnet Standort in OÖ. Upper Austrian Research, uar.at, 9. Juli 2015 (abgerufen 17. November 2018).
  3. CEST Linz. cest.at (abgerufen 17. November 2018).
  4. Functional Interfaces and Surfaces. cest.at.
  5. Functional Corrosion Science and Technology. cest.at.
  6. Kompetenzzentrum Oberflächentechnologie – das CEST unter der Lupe. In: Kurier Big Business, 20. Juni 2013 (Artikel auf CEST: News. Abgerufen 17. November 2018).
  7. Biomimetic / Electrochemical Sensors. cest.at.
  8. B. Mollay and M. M. Lohrengel (Hrsg.): Conference proceedings / INSECT 2011, International Symposium on ElectroChemical Machining Technology : Vienna/Wiener Neustadt, November 3rd - 4th, 2011. Universität Düsseldorf, Düsseldorf 2011, ISBN 978-3-00-036247-7.
  9. Andreas Pauschitz (Hrsg.): Proceedings of the International Symposium on TriboCorrosion : Wiener Neustadt, March 17th - 18th, 2009. AC2T research GmbH, Wiener Neustadt 2009.
  10. CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH in Wiener Neustadt. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at