Konstriktion

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Konstriktion (aus dem spätlateinischen constrictio) bedeutet Zusammenschnüren.

Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wird die Fangmethode der Würgeschlangen als Konstriktion bezeichnet; auch der Name der Boa constrictor weist auf dieses Verhalten hin. Die konstriktive Fortbewegung mancher Schlangenarten ist ein Zusammenziehen des Körpers in Längsrichtung vergleichbar einer Ziehharmonika.

Im medizinischen Bereich ist Konstriktion das verengende, meist krankhafte Zusammenziehen eines Blutgefäßes (s. Vasokonstriktion), vom Bronchialsystem oder eines Hohlorganes. Im Gegensatz dazu steht die Bezeichnung „Kontraktion“ (Zusammenziehen) ein synonymer Gebrauch ist daher meist falsch.

In der Psychologie bezeichnet Konstriktion ein Symptom der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Es beschreibt die Vermeidung von Situationen, die als bedrohlich empfunden werden, psychische Erstarrung und emotionale Anästhesie.[1] Der Betroffene hat keine Möglichkeit, eine Situation zu bewältigen (weder fliehen, noch kämpfen) und befindet sich in einer "traumatischen Zange".[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.konfliktbearbeitung.net/wiki/index.php5?title=Trauma_(PTSD)
  2. http://webserver.barmherzige.de/fileadmin/user_upload/bhb_algasing/Klaus_Hennicke_-_Trauma_und_geistige_Behinderung.ppt