Michaela Huber

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Michaela Huber (* 19. Juni 1952 in München) ist Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaela Huber wuchs in München und Düsseldorf auf. Sie studierte nach Abschluss der Schule in Düsseldorf und an der Universität Münster Psychologie. Die klinische Ausbildung erhielt sie ebenfalls zunächst an der Universität Münster im Bereich der Verhaltenstherapie, im Bereich Hypnotherapie bei der Milton-Erickson-Gesellschaft. Weiter absolvierte sie eine Ausbildung am deutschen EMDR-Institut von Arne Hofmann. Sie ist seit deren Gründung 1. Vorsitzende der deutschsprachigen Sektion der ISSD (International Society for the Study of Dissociation), die 2011 in die Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (DGTD) umbenannt wurde. Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin des Zentrums für Psychotraumatologie in Kassel und unterstützte weitere Traumahilfezentren beim Aufbau.[1]

Michaela Huber zählt in Deutschland zu den wichtigsten Vertretern der Psychotraumatologie mit Schwerpunkt Dissoziative Persönlichkeitsstörungen.

Sie ist in dieser Funktion international auf Seminaren und Tagungen unterwegs und hält Vorträge, wie beispielsweise in Bad Krozingen zum Thema Misshandelte Kinder früh erkennen – und auch ihr Umfeld behandeln.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997 "International Distinguished Achievement Award" der ISSD
  • 2008 Bundesverdienstkreuz am Bande
  • 2011 Bertha-Pappenheim-Preis der Deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation e.V.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013 Der Feind im Innern Paderborn: Junfermann, ISBN 978-3-87387-583-8
  • 2012 Transgenerationale Traumatisierung Mit Reinhard Plassmann. Paderborn: Junfermann, ISBN 978-3-87387-645-3
  • 2011 Viele Sein - ein Handbuch Paderborn: Junfermann, ISBN 978-3-87387-782-5
  • 2009 Von der Dunkelheit zum Licht. Mit Pauline C. Frei. Paderborn: Junfermann, ISBN 978-3-87387-686-6
  • 2007 Trauma und die Folgen. Trauma und Traumabehandlung, Teil 1. Paderborn: Junfermann, 3. Auflage; ISBN 978-3-87387-510-4
  • 2006 Wege der Traumabehandlung. Trauma und Traumabehandlung, Teil 2. Paderborn: Junfermann, 3. Auflage; ISBN 978-3-87387-550-0
  • 2006 Der innere Garten. Ein achtsamer Weg zur persönlichen Veränderung. Paderborn: Junfermann, 3. Auflage; ISBN 978-3-87387-582-1
  • 2006 Leiden hängt von der Entscheidung ab. Gedichte & Texte zu Leben, Sterben und Heilwerden. Mit Pauline C. Frei. Paderborn: Junfermann; ISBN 978-3-87387-660-6
  • 1995 Multiple Persönlichkeiten. Überlebende extremer Gewalt. Frankfurt: Fischer, 9. Auflage
  • 1989 Dein ist mein halbes Herz. Was Freundinnen einander bedeuten. Frankfurt: Fischer, ISBN 3-596-24727-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf von Michaela Huber. Michaela Huber, abgerufen am 16. Februar 2015.
  2. Berichte über traumatisierte Heimkinder