Kool & the Gang

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Kool & the Gang
Kool & the Gang
Kool & the Gang
Allgemeine Informationen
Genre(s) Soul, Funk, Disco
Gründung 1969
Website www.koolandthegang.com
Gründungsmitglieder
Gesang, Saxophon
Ronald Bell
Bass
Robert „Kool“ Bell
Keyboard
George Brown
Gitarre
Claydes Charles Smith († 2006)
Altsaxophon
Dennis Thomas
Aktuelle Besetzung
Gesang, Saxophon
Ronald Bell
Bass
Robert „Kool“ Bell
Keyboard
George Brown
Altsaxophon
Dennis Thomas
Ehemalige Mitglieder
Woody Sparrow (?–1967)
Rick Westfield († 1985)
Gesang
James „JT“ Taylor (1978–1987, 1996)
Trompete, Gesang
Michael Ray

Kool & the Gang ist eine amerikanische Soul-, Funk und Disco-Band, die weltweit mehr als 70 Millionen Tonträger verkauft hat.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Keim für ihren Erfolg wurde 1964 an der Lincoln High School in New Jersey, USA, gelegt. Die Brüder Robert (* 8. Oktober 1950 in Youngstown, Ohio) und Ronald Bell (* 1. November 1951 ebenfalls in Youngstown, Ohio) fanden sich zur Band namens Jazziacs zusammen und motivierten ihre Mitschüler George Brown, Claydes Charles Smith († 2006) und Dennis Thomas zum Mitmachen. Die Gruppe spielte anfangs Jazz, wechselte aber bald zur Soul-Musik.

Nach fünf Jahren Sessionarbeit und einigen stilistischen Umbesetzungen nannte sich die Band ab 1969 „Kool & the Gang“. Robert Bells Spitzname „Kool“ wurde Namenspate. Mit souligem Disco-Funk erklommen Kool & the Gang in den 1970er und 1980er Jahren regelmäßig die Charts. 1979 gelang der Gruppe mit dem Titel Ladies’ Night der große internationale Erfolg. 25 Mal schafften es ihre Singles in die Top Ten. Auf ihre Alben erhielt die Band 31 Gold- und Platin-Ehrungen, sowie 1985 Doppelplatin für die Langspielplatte Emergency. Der brasilianische Musiker und Produzent Eumir Deodato trug maßgeblich zu diesen Erfolgen bei. Bläsersätze, das Disco-Fundament und die Gesangslinien waren typisch für weitere Hits der Gruppe wie Fresh, Celebration oder Joanna.

Mitte der 1980er Jahre verebbte der Erfolg der Gruppe, und der Titel Cherish (1985) markierte den Einschnitt als letzter großer Hit. 1988 verließ der Leadsänger James Taylor die Gruppe, und damit endete die Erfolgsära. Spätere Produktionen der Band landeten im Mittelfeld der Hitlisten. Das Ende der Disco-Ära ließ ihre Songs dem Zeitgeschmack gemäß gefälliger und weniger rhythmusbetont werden.

Seit den 1990er Jahren erntet die Formation in einer ausgiebigen Tourarbeit die Früchte ihrer früheren Jahre. Die Brüder Bell betätigen sich daneben als Produzenten in mancherlei Pop-Projekten. 1995 kehrte James Taylor für eine Aufnahme noch einmal zu Kool & the Gang zurück.

Zum 40-jährigen Jubiläum wurde 2004 das Album The Hits: Reloaded von Kool & the Gang auf den Markt gebracht.

Am 20. Juni 2006 starb der Leadgitarrist Claydes Charles Smith im Alter von 57 Jahren. Nach Angaben seines Sprechers erlag er in Maplewood (New Jersey) einer schweren Krankheit. Er ist auf dem Fairview Cemetery von Westfield (New Jersey) beigesetzt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kool & the Gang/Diskografie

Studioalben:

  • 1969: Kool and the Gang
  • 1972: Music Is the Message
  • 1973: Good Times
  • 1973: Wild and Peaceful
  • 1974: Light of Worlds
  • 1975: Spirit of the Boogie
  • 1976: Open Sesame
  • 1976: Behind the Eyes
  • 1977: The Force
  • 1978: Everybody’s Dancin’
  • 1979: Ladies’ Night
  • 1980: Celebrate!
  • 1981: Something Special
  • 1982: As One
  • 1983: In the Heart
  • 1984: Emergency
  • 1986: Forever
  • 1989: Sweat
  • 1993: Unite
  • 1996: State of Affairs
  • 2001: Gangland
  • 2007: Still Kool

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

American Music Award

  • American Music Award in der Kategorie Beste Soul Gruppe (1981, 1983, 1984, 1987)
  • American Music Award in der Kategorie Bestes Video (1984 für Emergency, 1987 für Victory)

Weitere Auszeichnungen

  • 1984: Auszeichnung Bestverkaufte LP einer farbigen Band durch die Vereinigung amerikanischer Schallplattenfachhändler
  • 1984: Auszeichnung Top Black Album des Jahres im Poll der Fachzeitschrift Billboard
  • 1984: Wahl als Top Black Artist of the Year
  • 2014: Goldene Kamera für Lebenswerk Musik[2]
  • 2015: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kool & the Gang Biography (englisch), 2007. In: VH1. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  2. Kool & the Gang bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2014
  3. Kool & the Gang mit "Walk of Fame"-Stern geehrt bei welt.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kool & the Gang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien