Koziegłowy

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Koziegłowy (Begriffsklärung) aufgeführt.
Koziegłowy
Wappen von Koziegłowy
Koziegłowy (Polen)
Koziegłowy
Koziegłowy
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Myszków
Fläche: 26,72 km²
Geographische Lage: 50° 36′ N, 19° 10′ OKoordinaten: 50° 35′ 59″ N, 19° 9′ 46″ O
Einwohner: 2453
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 42-350
Telefonvorwahl: (+48) 34
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 75 CzęstochowaSosnowiec
DW 789 ŻarkiKalety
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 26 Schulzenämter
Fläche: 159,16 km²
Einwohner: 14.407
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2409023
Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Jacek Ślęczka
Adresse: Plac Moniuszki 14
42-350 Koziegłowy
Webpräsenz: www.kozieglowy.pl



Koziegłowy ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Schlesien. Die Stadt ist Sitz einer Stadt- und Landgemeinde im Powiat Myszkowski.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der genaue Zeitpunkt der Anlage des heutigen Koziegłowy ist nicht bekannt. Angelegt wurde sie nach deutschem Recht.[2] Etwa ab 1106 wurde der Ort Koziegłowy genannt. 1402 entstand eine Kirchengemeinde in Koziegłowy.[3] 1472 erhielt der Ort Stadtrecht nach Magdeburger Recht.[3] Im Zweiten Nordischen Krieg wurde der Ort von den Schweden zerstört. Bei der Dritten Teilung Polens wurde die Stadt 1795 Teil Preußens. 1807 kam sie zum neu gegründeten Herzogtum Warschau und 1815 zu Kongresspolen.[4] In dieser faktisch russischen Provinz verlor der Ort 1870 sein Stadtrecht.[3] Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Koziegłowy im Sommer 1914 von den Deutschen besetzt. Diese dauerte bis Ende des Krieges mit welchem der Ort Teil des wiederentstandenen Polens wurde.[2] Zum Beginn des Polenfeldzuges wurde Koziegłowy im September 1939 von der deutschen Wehrmacht besetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Ort wieder zu Polen und erhielt im November 1949 wieder Stadtrecht verliehen.[2] Ab 1975 war die Stadt Teil der Woiwodschaft Częstochowa. Bei einer erneuten Reform der Verwaltungsstrukturen Polens wurde diese Woiwodschaft aufgelöst und seitdem ist Koziegłowy Teil der Woiwodschaft Schlesien.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde Koziegłowy gehören folgende Ortschaften mit einem Schulzenamt:

Cynków
Gniazdów
Gliniana Góra
Koclin
Koziegłówki
Krusin
Lgota Górna
Lgota-Mokrzesz
Lgota-Nadwarcie
Markowice
Miłość
Mysłów
Mzyki
Nowa Kuźnica
Oczko
Osiek
Pińczyce
Postęp
Pustkowie Lgockie
Rosochacz
Rzeniszów
Siedlec Duży
Siedlec Mały
Stara Huta I
Stara Huta II
Winowno
Wojsławice
Zabijak

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche der Heiligen Magdalena
  • die spätgotische Kirche der Heiligen Magdalena aus dem 15./16. Jahrhundert
  • die barocke Kapelle aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • die barocke Kirche aus dem Jahr 1670 mit einem Altar aus der Renaissance
  • Holzhäuser aus dem 19./20. Jahrhundert

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Koziegłowy führt die Landesstraße 1 (droga krajowa 1) welche hier zugleich die Europastraße 75 ist. Sie führt im Norden nach Częstochowa (20 km) und Łódź (150 km) und endet nach etwa 500 Kilometern in Danzig (Gdańsk). Im Süden führt die Straße über Sosnowiec (40 km) zum 140 Kilometern entfernten Grenzübergang Cieszyn/Český Těšín nach Tschechien.

Von Ost nach West verläuft die Woiwodschaftsstraße 789 (droga wojewódzka 789). Diese führt im Osten nach etwa 15 Kilometern durch Żarki und mündet nach etwa 35 Kilometern in die Landesstraße 46. In westlicher Richtung führt sie nach vier Kilometern durch Woźniki und mündet nach 25 Kilometern beim Dorf Brusiek in die Woiwodschaftsstraße 907

Der nächste internationale Flughafen ist der 15 Kilometer südlich gelegene Flughafen Katowice.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Koziegłowy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. a b c Website der Stadt, Historia Miasta, 5. Febr. 2008 (Memento vom 2. Januar 2009 auf WebCite)
  3. a b c szukacz.pl, Koziegłowy - Informacje dodatkowe (Memento vom 2. Januar 2009 auf WebCite), abgerufen am 2. Jan. 2009
  4. Die Quelle mapa.szukacz.pl hat hier versehentlich Kongresspolen und Herzogtum Warschau vertauscht