Kunstmaschine

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Als Kunstmaschine bzw. Kunstmaschinen bezeichnen diverse Vertreter der kinetischen Kunst ihre kinetischen Werke, die beispielsweise durch Wind, Wasser oder Gravitation, Muskelkraft oder Motoren angetrieben werden. Für kinetische Kunst, die etwas produziert, wie beispielsweise Zeichnungen oder Geräusche, wird häufig die Umkehrung des Begriffs verwendet: Maschinenkunst. Vom 18. Oktober 2007 bis 27. Januar 2008 präsentierte die Schirn Kunsthalle Frankfurt die Ausstellung Kunstmaschinen – Maschinenkunst,[1] zu der ein deutsch-englischer Katalog erschien. Vom 5. März – 29. Juni 2008 war die Ausstellung dann im Museum Tinguely[2] in Basel zu sehen.

Ein weiterer unter kinetischen Künstlern gängiger Ausdruck ist die Bezeichnung ihrer Arbeiten als kinetische Objekte, einer kinetischen Form der Objektkunst. Ebenfalls gebräuchlich sind die Benennungen kinetische Skulpturen oder kinetische Plastiken als Kunstformen der Bildhauerei.

Künstlerliste (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunstmaschinen – Maschinenkunst. Art Machines – Machine Art. Kehrer Verlag, Heidelberg, ISBN 978-3-939583-40-0. (deutsch-englisch)
  • Andreas Meyer, Alexandre Métraux: Kunstmaschinen: Spielräume des Sehens zwischen Wissenschaft und Ästhetik. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16183-5.
  • Katalog KUNSTMASCHINEN Willi Reiche 1. Auflage Kunstbuch, Einleitung Dr. Helga Stoverock, Vorwort Max Moor, ISBN 978-3-00-068032-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunstmaschinen – Maschinenkunst, Ausstellung 2007/2008, Schirn Kunsthalle, Frankfurt. Abgerufen am 18. August 2017.
  2. Kunstmaschinen – Maschinenkunst, Ausstellung 2008, Museum Tinguely, Basel. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 21. Juli 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.tinguely.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Temporäres Museum mit kinetischen Kunstmaschinen von Charly-Ann Cobdak, München. Abgerufen am 18. August 2017.
  4. Website des belgischen Künstlers Wim Delvoye. Abgerufen am 18. August 2017.
  5. Maschinenkunst von Sascha Alexa Martin Müller. Abgerufen am 18. August 2017.
  6. Kunstmaschinenhalle des Kinetikers Willi Reiche. Abgerufen am 18. August 2017.