Kunstpreis der Stadt Bonn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Kunstpreis der Stadt Bonn ist ein seit 1985 von der Bundesstadt Bonn verliehener Kunstpreis, der an Künstler aus der Region vergeben wird. Zuletzt 2005 ausgerichtet, wurde er inzwischen neu konzipiert und erstmals 2009 in der geänderten Form ausgelobt.

Geschichte und Dotierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Preis ist Nachfolger des zwischen 1985 und 2005 vergebenen Kunstpreises der Stadt Bonn und nach der inzwischen erfolgten Neukonzeptionierung jetzt an ein drei- bzw. sechsmonatiges internationales Atelierstipendium gekoppelt. Der Preis ist mit 20.000 Euro Preisgeld dotiert. Hinzu kommen 10.000 Euro Reisestipendium und weitere 20.000 Euro für Ausstellung und Katalog im Kunstmuseum Bonn. Der Kunstpreis der Stadt Bonn zählt damit zu den höchstdotierten Kunstpreisen in Deutschland. Er wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben.

Zur Auswahl stehen 14 europäische Hauptstädte: Amsterdam, Budapest, Brüssel, Helsinki, London, Madrid, Mailand, Paris, Prag, Rom, Stockholm, Warschau oder Wien sowie auch Berlin. Die Kandidaten müssen über genügend Mobilität verfügen sowie bei ihrer Bewerbung eine Projektskizze einreichen. Der Preisträger kann sich dann zur Realisierung des Projektes drei bzw. sechs Monate in der ausgewählten Stadt aufhalten.[1]

In einer jeweils nachfolgenden Ausstellung im Kunstmuseum Bonn sollen die Ergebnisse des Projektaufenthaltes gezeigt werden.

Preisträger bis 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger ab 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reges Interesse am Kunstpreis der Stadt Bonn, Bericht auf der Website der Bundesstadt Bonn vom 18. Dezember 2008 (abgerufen am 19. Februar 2009).
  2. Douglas Swan: Biografie (abgerufen am 19. April 2018)
  3. frauenmuseum.de: Über Heide Pawelzik (Memento des Originals vom 13. März 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.frauenmuseum.de (abgerufen am 29. Dezember 2014)
  4. presse-service.de: Michael Grönert erhält Kunstpreis der Stadt Bonn 1999 (abgerufen am 29. Dezember 2014)
  5. Kunstpreis der Stadt Bonn: Christoph Dahlhausen, Pressetext auf der Onlinedatenbank kunstaspekte aus dem Jahr 2004 (abgerufen am 19. Februar 2009).
  6. Kunstpreis der Stadt Bonn: Jan Verbeek, Pressetext auf der Onlinedatenbank kunstaspekte aus dem Jahr 2006 (abgerufen am 19. Februar 2009).
  7. Alexander Braun erhält Bonner Kunstpreis (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive), Bericht auf der Website des WDR vom 18. Februar 2009.
  8. Kunstmuseum Bonn Bonner Kunstpreis 2011 - Julia Schmid (abgerufen am 19. Mai 2015)
  9. general-anzeiger-bonn.de: Antonia Low gewinnt den Bonner Kunstpreis 2013 (abgerufen am 29. Dezember 2014)
  10. art-in Der Bonner Kunstpreis 2015 geht an Anna Lea Hucht (abgerufen am 19. Mai 2015)
  11. Kölnische Rundschau: Hinterfragen der Vergangenheit Matthias Wollgast gewinnt städtischen Kunstpreis 2017