Kunstpreis des Saarlandes

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Der Kunstpreis des Saarlandes ist der bedeutendste Kulturpreis dieses deutschen Bundeslandes.

Der Preis wird alle zwei Jahre vom saarländischen Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft zur Anerkennung hervorragender künstlerischer Leistungen verliehen. Der mit 7500 Euro dotierte Preis wird abwechselnd auf den Gebieten der Musik, der Literatur und der Bildenden Kunst vergeben; er wird nicht ausgeschrieben, Bewerbungen sind nicht möglich. Der Preis kann auch als Förderpreis an junge Künstler (bis 40) verliehen werden. Der Preisträger oder die Preisträgerin soll seinen/ihren Wohnsitz im Saarland haben, im Saarland geboren oder mit dem kulturellen Leben des Landes verbunden sein. Der jeweilige Preisträger wird nach einem in den Statuten vorgeschriebenen Verfahren ermittelt: ein siebenköpfiges Sachverständigen-Gremium erarbeitet Kandidatenvorschläge, anschließend schlägt eine fünfköpfige Jury die Preisträgerin oder den Preisträger vor. Der Vorschlag wird vom Minister bestätigt.

Der Kunstpreis des Saarlandes wurde im Jahr 1959 erstmals vergeben, anfangs in jährlichem Turnus. Er gilt als der wichtigste Kulturpreis des Bundeslandes.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

von 1966 an zweijährlich!

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunstpreis des Saarlandes an Marie-Luise Scherer. In: Saarbrücker Zeitung (Kultur) vom 22. März 2012
  2. Gustav Rivinius erhält Kunstpreis des Saarlandes . In SR.de vom 30. September 2016

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2007 wurde von der saarländischen Landesregierung (Chef der Staatskanzlei und Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft) ein Kompendium mit 26 Einzelporträts der Preisträger 1959–2006 herausgegeben. Autor der Porträts ist der saarländische Schriftsteller, Dramatiker, Lieder- und Filmemacher Alfred Gulden. Die 26 Porträts sind in einem Schuber enthalten. Das Kompendium dient der saarländischen Landesregierung als offizielle Ehrengabe, es ist nicht im Buchhandel erschienen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]