Kurt Kreiler

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Kurt Kreiler (* 23. Juni 1950 in München) ist ein deutscher Autor und Dramaturg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Kreiler studierte Germanistik und promovierte über das Thema „Die Schriftstellerrepublik. Zum Verhältnis von Literatur und Politik in der Münchner Räterepublik“. Anschließend arbeitete er im Wagenbach-Verlag und anderen Verlagshäusern sowie als Dramaturg an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven.

Seit 1983 war Kreiler als freier Hörfunkautor tätig, schrieb Hörspiele und Features. 2003 gründete er gemeinsam mit Robert Galitz den mOcean OTonVerlag. 2009 erhielt er für das Programmsegment „Zweitausendeins Dokumente“ gemeinsam mit Galitz und Till Tolkemitt den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Beste verlegerische Leistung“.

2009 veröffentlichte Kreiler das Buch Der Mann, der Shakespeare erfand, in dem er die These vertritt, dass der Autor der Shakespearschen Werke in Wirklichkeit der englische Adlige Edward de Vere, 17. Earl von Oxford, war.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Hrsg.): Fanal: Aufsätze und Gedichte von Erich Mühsam 1905–1932. Wagenbach, Berlin 1977 (Aufsatz).
  • Die Schriftstellerrepublik - Zum Verhältnis von Literatur und Politik in der Münchener Räterepublik. Ein systematisches Kapitel politischer Literaturgeschichte. Guhl, Berlin 1978.
  • (Hrsg.): Traditionen deutscher Justiz - Politische Prozesse 1914–1932. Berlin 1978.
  • (Hrsg.): Innen-Welt - Verständigungstexte Gefangener. Frankfurt 1979.
  • (Hrsg., mit Claudia Reinhardt und Peter Sloterdijk): In irrer Gesellschaft - Verständigungstexte über Psychotherapie u. Psychiatrie. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1980. ISBN 3-518-10435-7
  • (Hrsg.): Otto Gross: Von geschlechtlicher Not zur sozialen Katastrophe. Robinson, Frankfurt/M. 1980. ISBN 3-88592-005-0
  • (Hrsg.): Sie machen uns langsam tot - Zeugnisse politischer Gefangener in Deutschland 1780-1980. Luchterhand, Darmstadt 1984. ISBN 3-472-61374-2
  • Die drei Leben des Denis Pécic. Feature. Deutschlandfunk. 4. Juni 2004
  • (Hrsg. u. Übers.): The Poems of Edward de Vere / Edward de Veres Gedichte. Laugwitz, Buchholz in der Nordheide 2005. ISBN 3-933077-17-6
  • (Hrsg. mit Ingeborg Hecht): Hotel Excelsior - Tagebuch einer Spurensuche 1945/46 / Stella Silberstein (Simha Naor). Dölling und Galitz, Hamburg 2005. ISBN 3-937904-30-1
  • (Hrsg. u. Übers.): Edward de Vere: Fortunatus im Unglück. Die Aventiuren des Master F.I. Insel-Verlag, Frankfurt/M. 2006. ISBN 3-458-17316-1
  • Der Mann, der Shakespeare erfand - Edward de Vere, Earl of Oxford (1550-1604). Insel-Verlag, Frankfurt/M. 2009. ISBN 3-458-17452-4
  • (Übers.): William Shakespeare - Die Lieder und Gedichte aus den Stücken. Insel-Verlag, Berlin 2011. ISBN 3-458-17506-7
  • Anonymous Shake-Speare - The Man Behind. Dölling und Galitz, München 2011. ISBN 3-86218-021-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]